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Donnerstag, 14. Februar 2013

US-Debatte über Homöopathie in der Tiermedizin

Der US-Tierarztverband American Veterinary Medical Association diskutiert darüber, ob die Homöopathie in der Veterinärmedizin offiziell geächtet werden soll. Hintergrund ist u. a. die anstehende Überarbeitung der AVMA-Richtlinie zu Komplementär- und Alternativmedizin.

Gegner der Homoöpathie argumentieren, dass deren Wirksamkeit nicht erwiesen sei und sie sich gefälligst der Überprüfung mit den Methoden der evidenzbasierten Medizin zu unterziehen habe.

(Wogegen die Anhänger gar nichts haben. Auch sie befürworten entsprechende Studien, aber wer würde sie bezahlen? Die Globuli-Hersteller gewiss nicht.) 

Egal wie man zur Homöopathie steht: Uns fallen auf Anhieb weitverbreitete veterinärmedizinische Praktiken ein, die sehr viel dringlicher als die Homöopathie einer gründlichen wissenschaftlichen Überprüfung bedürfen, zum Beispiel

- die jährliche Nachimpferei mit Viruslebendimpfstoffen;
- die dreijährliche Nachimpferei mit Viruslebendimpfstoffen;
- die Anwendung von Impfstoffen, deren Wirksamkeit mehr als fragwürdig ist (zB FIP-Impfstoff, FIV-Impfstoff)

Usw., usf.

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