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Mittwoch, 30. Dezember 2015

Skandal: Tierarzthund seit sechs Jahren ohne Lepto-Impfung




So etwas liest man selten: 

In einem US-Hundeportal hat sich ein Tierarzt dazu bekannt, dass er seinen Hund nicht mehr gegen Lepto impft.

In seiner Gegend bestehe zwar ein Ansteckungsrisiko für Lepto, aber trotzdem. 

Der Hund habe nach der letzten Lepto-Impfung unter beträchtlichen Schmerzen gelitten und sei ganz apathisch gewesen. 

Seit nunmehr sechs Jahren habe er Lepto deshalb nicht mehr nachgeimpft. 


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Das ist ja skandalös

Dem Hund hat's übrigens nicht geschadet, er lebt immer noch. 


©haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/


Neues vom Impfmarkt 2




US-Tierärzte können sich freuen: Seit kurzem gibt es dort einen weiteren Einjahres-Impfstoff, und zwar gegen das neue Hundegrippevirus H3N2.

Genau gesagt sind es zwei, denn es handelt sich um zwei konkurriende Produkte von Merck Animal Health und von Zoetis. Beide sind bisher nur vorläufig zugelassen. 

Der Markt ist bestens vorbereitet nach all der Medienhysterie über das neue Influenzavirus H3N2. 

Und jetzt wird heftig Impfstoff-Marketing gemacht. 

Im Fokus stehen dabei nach unserem Eindruck die Kennels, Hundetagesstätten u. ä., damit die Druck auf die Hundebesitzer ausüben (keine Aufnahme ohne Grippeimpfung). 

Weil das ältere Hundegrippevirus H3N8 angeblich immer noch zirkuliert, soll dagegen weiterhin jährlich geimpft werden. Macht jährlich zwei Grippeimpfungen (H3N2 und H3N8), plus jährlich Lepto, plus jährlich Zwingerhusten. Da klingeln die Kassen. 


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Der schon länger zugelassene amerikanische Hundegrippe-Impfstoff (gegen den Virustyp H3N8) ist ein Totimpfstoff mit Wirkverstärker (Adjuvans). 

Höchstwahrscheinlich enthalten die beiden neuen Produkte ebenfalls ein Adjuvans. 


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Grippe-Impfstoffe für Menschen sind in der Regel zwar Totimpfstoffe, enthalten aber keine Adjuvantien. 

Berüchtigte Ausnahme: einer der Schweinegrippe-Impfstoffe von 2009. Er hat u. a. Narkolepsie verursacht. Auch in Deutschland (s. "Spiegel" 51/2015).

Sie werden nur einmal verabreicht. Eine "Grundimmunisierung" aus zwei Impfungen ist unseres Wissens beim Menschen nicht üblich. 

Grippe-Impfstoffe für Hunde enthalten Adjuvantien

Sie rufen also eine stärkere Immunantwort hervor. 

Trotzdem sollen sie zwecks Grundimmunisierung zweimal kurz hintereinander verabreicht werden. 

Seltsam.


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Die Grippe-Impfung ist beim Menschen die einzige, die jährlich gegeben wird. 

Und zwar deshalb, weil die Impfstoffe fast jedes Jahr geändert werden müssen. 

Das liegt an der Veränderlichkeit der Influenzaviren (antigenic shift und antigenic drift). Zumindest der Viren der Gruppe A. 


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Beide Hundegrippeviren, also H3N8 und H3N2, gehören ebenfalls zur Gruppe A. 

Also müssten sie ebenfalls mutationsfreudig sein. 

Bei Hunden (und Pferden) sollen Influenzaviren der Gruppe A aber nicht so veränderlich sein. 


Nehmen wir an, das stimmt. 

Warum soll man dann jährlich nachimpfen mit dem immer gleichen Impfstoff?

Seltsam. 


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Bestehen Grippe-Impfantikörper länger als ein Jahr?

Das ist für Humanimpfstoffe kaum untersucht worden, weil es ja fast jedes Jahr neue Produkte gibt. 

Aber einige ältere Untersuchungen liegen vor. Unter anderem Studien über mindestens drei Jahre Impfschutz bei Kindern (das betraf Zeiträume, in denen antigenetisch sehr ähnliche Viren zirkulierten). 

Ist für die Pferde- oder Hundegrippe-Impfstoffe nachgewiesen, dass die Impfantikörper nach einem Jahr verschwunden sind? Nein.  


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Würden wir Hunde gegen Grippe impfen lassen?

Natürlich nicht.

1. Influenza ist auch bei Hunden in aller Regel nicht tödlich. Ginge es um den Schutz besonders gefährdeter Hunde (chronische Krankheiten o. ä.), müsste man erst mal nachweisen, dass diese Risikogruppe überhaupt von der Impfung profitiert.

2. Wir kennen keine vertrauenswürdige Untersuchung über Influenza beim Hund. Es scheint nur Herstellerstudien oder herstellernahe Studien zu geben.  

3. Die natürliche Infektion hinterlässt eine breite Immunität, die nachfolgende Infektionen mit anderen Grippeviren zumindest stark abmildert (heterosubtypische Immunität). 


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Neues vom Impfmarkt 1



In der Pharmabranche jagt eine Mega-Fusion die andere, es entstehen immer größere Unternehmen mit immer größerer Marktmacht. 

Jetzt betrifft dieser Trend wieder einmal den Veterinärmarkt: Boehringer Ingelheim will Merial kaufen, die Veterinärsparte von Sanofi. 

Dadurch würde Boehringer I. zum weltweit zweitgrößten Veterinarpharma-Unternehmen nach Zoetis (früher Pfizer). 


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Boehringer I. Vetmedica ist in Deutschland bisher nur mit Pilzimpfstoffen am Haustiermarkt vertreten. 

An anderen Märkten tritt das Unternehmen mit einer ganzen Palette von Hunde- und Katzenimpfstoffen auf. Die meisten wurden von Fort Dodge übernommen, einem Hersteller, der infolge der Fusionitis nicht mehr existiert. 

Am deutschen Markt sind Fort-Dodge-Produkte ins Portefeuille von Zoetis/Pfizer gelangt.  

Zum internationalen Portefeuille von Boehringer I. zählt ein Produkt, das in den USA, in Kanada und in Australien vermarktet und hoffentlich niemals in Europa zugelassen wird, nämlich ein Impfstoff gegen FIV ("Katzenaids"). 

Es wird (oder wurde jedenfalls) in Australien ganz unverfroren als Umsatzbringer für Tierärzte beworben.   

Sein Nutzen ist mehr als zweifelhaft.  


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Bleibt abzuwarten, wie sich dieser Zusammenschluss auf den Markt der Katzenimpfstoffe auswirkt. 

Merial hat sich mit der Purevax-Produktreihe als relativ fortschrittlicher Hersteller positioniert. 

Diese Produkte sind allesamt adjuvansfrei und bergen daher ein vermindertes Risiko für Impfsarkome (= tödliche Tumoren an der Impfstelle). 

Die früheren Fort-Dodge-Produkte sind das Gegenteil davon. Nämlich Totimpfstoffe mit harten Adjuvantien.

Zumindest einige davon sind für Humanimpfstoffe nicht zugelassen. Warum wohl?

Frühere Fort-Dodge-Produkte am deutschen Markt, die heute zu Zoetis gehören: die Viererkombi Fevaxyn Quatrifel und die Fünferkombi Fevaxyn Pentofel (Seuche, Herpes, Calici, Chlamydien, FeLV). 

Diese Totimpfstoffe kämen uns NIEMALS in die Katze. 



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In den USA und anderswo handelt es sich um die Fel-o-Vax-Produkte, die seit dem Exitus von Fort Dodge zu Boehringer I gehören.

Was genau an Wirkverstärkern drin ist, darf die Öffentlichkeit nicht erfahren, in den USA gelten Adjuvantien als schützenswertes Unternehmensgeheimnis

Tierhalter/innen haben kein Recht zu erfahren, was ihren Katzen reingehauen wird. 


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Vielleicht werden wir durch TTIP und Ceta und die privaten Schiedsgerichte für die Konzerne auf dem Gebiet auch noch unser blaues Wunder erleben. 

Schließlich kann es ja dem Profit eines Unternehmens schaden, wenn die Leute einfach googeln* können, was in den Impfstoffen drin ist. 



*) Oder besser benefinden. Wer die Suchmaschine benefind.de benutzt, kann einer gemeinnützigen Organisation seiner Wahl jedesmal eine kleine Spende zukommen lassen. 

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Samstag, 26. Dezember 2015

Pet vaccination in Asia and in Eastern Europe





For pet parents in Asia



Does your vet want to revaccinate your pet annually with multivalent vaccines?


Do you feel that this vaccination program stinks?


Educate yourself at the World Small Animal Veterinary Association's web site:




WSAVA Recommendations for Asian Small Animal Practitioners


WSAVA Vaccination Guidelines for the New Puppy Owner




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For pet parents in Eastern Europe


WSAVA Vaccination Guidelines in Polish, Czech and Russian:
WSAVA-Impfrichtlinien in Polnisch, Tschechisch und Russisch




http://www.wsava.org/sites/default/files/WSAVA%20vaccination%20guidelines%20russian.pdf

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Nichts ist so schön für die Haustierimpfstoff-Hersteller wie neue Wachstumsmärkte

Da kann man prima Umsatz machen mit der Überimpferei, weil die Tierhalter/innen noch gutgläubig und ahnungslos sind.  

Die Tierärzte spielen natürlich überall gern mit. 

Hunde und Katzen zahlungskräftiger Besitzer/innen werden viel zu oft vollgedröhnt, während die vielen herrenlosen Tiere niemals Impfschutz erhalten. 


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Das gilt etwa für asiatische Länder, wo Haustiere in der wachsenden Mittelschicht immer beliebter werden. 

Dankenswerterweise hat der Weltverband der Kleintierärzte WSAVA auf seiner Website Impfempfehlungen für asiatische Länder veröffentlicht. 

Die sind zwar auch in einigen Details kritikwürdig, aber besser als die übliche jährliche Impferei sind sie allemal. 

Eine indische Hundehalterin suchte Hilfe, weil ihr Tierarzt auf der jährlichen Volldröhnung bestand. Wir konnten sie auf die WSAVA-Empfehlungen für Asien aufmerksam machen. 

Sie findet sie "incredibly useful". Jetzt hat sie was in der Hand, wenn der Tierarzt ihrem Hund schon wieder mit der Combo-Spritze zuleibe rücken will.  

Und für Tierhalter/innen in Osteuropa stellt die WSAVA ihre Impfrichtlinien (Katzen und Hunde) in russischer, tschechischer und polnischer Sprache zur Verfügung. Die WSAVA-Richtlinien sind nicht ideal, aber sie sind auf jeden Fall besser als die "Informationen" von Herstellern und Tierärzten in diesen Ländern.  



PS: Special regards to our many readers from the Russian Federation/
Herzliche Grüße an unsere vielen Leserinnen und Leser in der Russischen Föderation

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Dienstag, 22. Dezember 2015

Weihnachten



Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern 

gemütliche Feiertage 


                                                                                                    Foto: MP


und alles Gute für 2016


OT: Bitte unterschreiben



Amazon geht mies mit seinen Mitarbeitern um - das dürfte inzwischen bekannt sein. 

Derzeit wird wieder gestreikt. 

Hier kann man per Unterschrift ein bisschen Solidarität zeigen




Auszug aus der Petition: 
Jeder unserer Arbeitsschritte wird überwacht. Jeder soll möglichst über dem Durchschnitt liegen, doch das ist mathematisch unmöglich! 
Gerade für die befristeten Kolleg/innen ist der Leistungsdruck hoch. Unsere Pausenwege sind lang. Unsere Vorgesetzten behandeln uns oft respektlos.
Amazon macht in Deutschland einen Umsatz von über 7 Mrd. EUR, aber zahlt so gut wie keine Steuern. Gleichzeitig hat Amazon für die Errichtung seiner Versandzentren Millionen an Subventionen aus der öffentlichen Hand bekommen.

Donnerstag, 26. November 2015

Buchempfehlung: "Die Hygienefalle"




Bert Ehgartner hat wieder zugeschlagen: In seinem neuen Buch "Die Hygienefalle" plädiert er dafür, Schluss zu machen mit dem Krieg gegen Viren und Bakterien. 








In der "Hygienefalle" macht der Autor uns zunächst mit der Tatsache bekannt, dass wir in unserem Organismus in der Minderheit sind: "Auf jede einzelne Zelle unseres Körpers kommen zehn Zellen von Mitbewohnern." Und die meisten von ihnen sind nicht nur nicht feindlich, sondern gutartig oder sogar lebensnotwendig. Ohne das vielfältige mikrobielle Leben auf uns und in uns "könnten wir nicht einmal unser Frühstücksbrot verdauen". Durch denaturierte Nahrung, Antibiotika und andere Eingriffe wird dieses Mikrobiom und damit die Gesundheit zunehmend geschädigt. Folge: immer mehr Zivilisationskrankheiten, von der Allergie über Autoimmunerkrankungen bis hin zu chronischen Erkrankungen des Nervensystems. 

Anders als es Titel und Vorwort vermuten lassen, geht es in der "Hygienefalle" allerdings nicht nur um nützliche Mikroben und ihren Einfluss auf Immunsystem und Nervensystem. Vielmehr legt Ehgartner einen Rundumschlag gegen die Medizin vor, wie sie seit dem 19. Jahrhundert praktiziert wird, und führt dabei Themen fort aus seinen früheren Büchern, etwa die fragwürdige Vorsorge- und Früherkennungsmedizin oder Impfungen ("Dirty little secret - Die Akte Aluminium", "Gesund, bis der Arzt kommt"). 

Besonders das Kapitel 4 gibt viel Stoff zum Nachdenken. Dass Antibiotika mit den bösen auch die guten Keime von Mensch und Tier hinwegraffen, dürfte weithin bekannt sein. Aber dass sogar berüchtigte Keime wie etwa das Magenbakterium Helicobacter pylori nicht per se schädlich sind, ist wahrscheinlich nicht allgemein präsent. Der Magenkeim gilt als Verursacher von Magenkrebs, deshalb wird er eliminiert, aber womöglich um den Preis einer steigenden Häufigkeit von Speiseröhrenkrebs. Denn Helicobacter ist nicht nur böse, er fördert die Bildung regulatorischer T-Zellen, die das Immunsystem in der Balance halten.(*)

An diesem und vielen anderen Beispielen wird in der "Hygienefalle" erläutert, dass die Medizin, die nicht zufällig so oft mit Kriegsrhetorik daherkommt, eine neue Sichtweise braucht. Das wird sie nicht freiwillig tun, dazu ist das bestehende System viel zu profitabel. Ehgartner schreibt im Nachwort, dass wir gerade eine "Revolution im Verständnis der medizinischen Wissenschaft" erleben, weg von den alten Denkmustern. Da ist er vielleicht zu optimistisch. 


Bert Ehgartner: Die Hygienefalle. Ennsthaler Verlag, Steyr 2015, 252 Seiten, 19,90 Euro


Ein sehr interessantes (leider mit vielen Rechtschreibfehlern behaftetes) Interview mit Ehgartner findet sich hier

Es gibt nicht viele Journalisten, die von einem Impfstoffhersteller mit einer Gerichtsklage bedroht worden sind. Zum Glück ging die Sache gut aus für ihn. 




(*) Das lässt sich ergänzen durch eine aktuelle koreanische Studie über Alkoholkonsum und Magenkrebs (Ma et al, British Journal of Cancer, 2015). Nur bei Studienteilnehmern ohne Helicobacter war starker Alkoholkonsum mit einer erhöhten Magenkrebsrate assoziiert. 
Und auch das ist interessant: Helicobacter-Infektion im Kindesalter kann vor Asthma schützen




Donnerstag, 19. November 2015

Unfassbar: Sogar Frettchen haben ein Immungedächtnis





Veterinäre aus den USA und Kanada haben bei 150 privat gehaltenen Frettchen die Impfantikörper für Staupe gemessen. 

Ergebnis: 90 Prozent der Frettchen - Alter: von 16 Wochen bis zu acht Jahren - hatten den in der Studie geforderten Titer von mindestens 1:50 (Serumneutralisation). 

Die zehn Prozent Tiere mit Werten unter 1:50 wurden nachgeimpft. Das ließ den Titer aber nur bei 40 Prozent der Nachimpflinge auf mindestens 1:50 steigen. Wieder einmal zeigte sich, dass viel impfen nicht viel hilft. 


Wichtigste Erkenntnis dieser Studie: Die Unterschiede in der Titerhöhe hatten nichts zu tun mit dem Zeitabstand zur letzten Impfung. 

Frettchen, deren letzte Staupe-Impfung mehr als drei Jahre zurücklag, schnitten nicht schlechter ab als jährlich geimpfte.  

Anders gesagt: Ob ein Frettchen den geforderten Wert von 1:50 erreichte, hing nicht von häufigen Nachimpfungen ab




                                                                                                                     Foto: Wikimedia Commons


Da schau her. 

Sogar Frettchen haben ein Immunsystem mit Gedächtniszellen

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Die Studie von Wagner und Bhardwaj ist 2012 erschienen, sie ist also nicht neu, und sie ist auch nicht die erste ihrer Art. 

Das hat aber die Stiko Vet nicht daran gehindert, in ihrer "Leitlinie" von 2013 unverdrossen die jährliche Staupe-Impfung für Frettchen zu empfehlen. 

Keine so gute Idee, weil Frettchen ziemlich empfindliche Tiere sind und eine deutlich höhere Impfnebenwirkungsrate aufweisen als Katzen und Hunde. Vor allem schwere allergische Reaktionen sind gar nicht selten. Und Impfsarkome sind bei ihnen auch erschreckend häufig. 


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Die Studie ist im Grunde genauso bescheuert wie die meisten Untersuchungen auf dem Gebiet der Haustierimpfstoffe. 

Erstens wird überhaupt nicht begründet, warum Frettchen lebenslang einen Staupetiter von mindestens 1:50 haben müssen. Dafür gibt es gar keinen Beleg. 

Denn jeder nachweisbare Titer zeigt an, dass die Impfung geklappt hat und ein Immungedächtnis angelegt worden ist. 

Siehe auch diese Studie zu Staupetitern bei Hunden

Zweitens schreiben die beiden Autoren dauernd von Staupe-"Boostern", also Auffrischimpfungen. 

Staupeviren sind eng verwandt mit Masernviren, beides sind Morbilliviren. 

Bekommen Menschen gegen Masern "Booster"? 

Nein, nein, nein und nochmals nein. 

Siehe zum Beispiel die Masern-Info auf der Website des Robert-Koch-Instituts. Dort heißt es:

"Die empfohlene Zweitimpfung (die keine Auffrischimpfung ist!) soll den Kindern, die - aus verschiedenen Gründen - nach der Erstimpfung keine Immunität entwickelt haben, eine zweite Gelegenheit zur Entwicklung eines ausreichenden Schutzes geben." (farbliche Hervorh. MP) 

Ach ja, das ist auch noch interessant: 

"Die Impfung erzeugt sowohl eine humorale als auch eine zellulär vermittelte Immunität. Grundsätzlich wird von einer lebenslangen Immunität nach zweimaliger Impfung ausgegangen."
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Mit ihrer jährlichen Impferei macht sich die Veterinärmedizin zum Gespött in den Biowissenschaften.

Das hat Professor Marian Horzinek vor rund 15 Jahren im Kreise internationaler Kollegen gesagt, und das gilt auch heute noch. 



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PS: In der Studie wird für dreijährliche Staupenachimpfung plädiert, weil das das Risiko von Nebenwirkungen "erheblich vermindern" würde. Aber drei Jahre sind natürlich genauso ein Unfug wie die jährliche Impferei. Wichtig ist, dass die Frettchen ihre Staupe-Impfung (eine oder zwei) nicht zu früh bekommen. 





Mittwoch, 11. November 2015

Impfungen, Allergien und Kälberserum




Impfungen können Nebenwirkungen haben, bis hin zum Tod des Tiers. 

In der Regel wird das geleugnet oder zumindest heruntergespielt. 

Hin und wieder aber erscheinen wissenschaftliche Arbeiten, in denen Klartext steht. 

Zum Beispiel eine Studie kalifornischer Veterinäre darüber, wie sich allergische Impfreaktionen bei Pferden verringern lassen (Behrens et al. 2015). 


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Erst einmal stellen die Autoren in ihrem Paper fest, dass ein kleiner Prozentsatz von Pferden durch Impfungen tödliche oder beinahe tödliche Folgen erleidet. 

Auslöser der allergischen Reaktionen ist meistens das fötale Kälberserum in den Impfstoffen.

Das Kälberserum dient als Nährmedium für die Zellkulturen, in denen die Impferreger gezüchtet werden, und gelangt in Spuren in die Impfstoffe. Nicht nur in Impfstoffe für Pferde, sondern auch für Katzen und Hunde. Und für Menschen. 

Und: Das Risiko allergischer Reaktionen steigt, weil Pferde immer mehr Impfstoffe bekommen in immer kürzeren Abständen. 


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In der Studie wurde getestet, ob die Zugabe von Oligodeoxynukleotiden (CpG-ODN) zu einem Impfstoff allergische Reaktionen bei Pferden beeinflussen kann. 

ODN ist synthetische DNS, die das Immunsystem moduliert, und zwar weg von einer TH2-Antwort hin zu einer TH1-Antwort. Das hat den Effekt, dass weniger IgE-Antikörper gebildet werden, vereinfacht gesagt, weniger Allergie-Antikörper. 

Ergebnis: Die Pferde, die den Impfstoff mit ODN erhielten, hatten weniger IgE-Antikörper und mehr regulatorische T-Zellen. Diese T-Regs helfen, das Immunsystem in der Balance zu halten. 

Dass damit im wirklichen Leben fatale allergische Reaktionen verhindert werden können, ist durch diese Studie noch nicht bewiesen. Denn hier wurden erst mal nur bestimmte Immunzelltypen und Immunbotenstoffe gemessen und verglichen. 


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Fötales Kälberserum ist aus verschiedenen Gründen hochproblematisch

Zum einen ist die Art, wie es gewonnen wird, nur barbarisch zu nennen

Das Serum stammt von ungeborenen Kälbern, deren Mütter geschlachtet werden. Es wird den sterbenden Kälbern abgezapft. 

Zum anderen kann das Serum in den Impfstoffen allergische Reaktionen auslösen. Solche Fremdproteine tun das nun mal. Das ist auch für Hunde-Impfstoffe schon längst nachgewiesen. 

Doch es gibt einen weiteren Grund, warum fötales Kälberserum so übel ist.  


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Manche werden es mitgekriegt haben: Im August haben hiesige Medien gemeldet, dass fötales Kälberserum aus trüben Quellen in Deutschland auf den Markt gekommen sei. 

Siehe zum Beispiel hier ("Am Ende wurden Mixturen an die Pharmabranche verkauft, deren Inhalt Behörden ein Rätsel ist"). 

Das ist allerdings gar nichts Neues, das passiert seit Jahrzehnten

Kälberserum aus als sicher geltenden Herkunftsländern (USA, Australien, Neuseeland) ist sauberer, aber auch um ein Vielfaches teurer als Serum etwa aus Südamerika. 

Das bietet kriminellen Händlern die Gelegenheit, viel Geld zu machen, indem sie Billigsera falsch deklarieren und teuer verkaufen. 

Effektive staatliche Kontrollen gibt es - natürlich - nicht.

So wird also immer wieder herumgeforscht und herumproduziert mit Kälberserum, das mit allen möglichen Erregern verseucht sein kann. 


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Dabei wäre dies alles vermeidbar: das Blutabzapfen bei ungeborenen Kälbern, die Verwendung von gepanschtem Serum und allergie-auslösendes Kälberprotein in Impfstoffen.  

Das kann man jedenfalls der "Lab Times" (5-2015) entnehmen, einem Fachblatt für Bio-Forschung. 

Unter der Überschrift "No more excuses" wird die ewige Panscherei mit Kälberserum angeprangert.

Und darauf hingewiesen, dass es schon längst Alternativen gibt: Serumfreie Nährmedien seien heutzutage für fast jeden Zelltyp im Handel erhältlich.


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Und die könnte man sicherlich auch in der Impfstoffherstellung verwenden. 


PS: Gestern hat die "Süddeutsche Zeitung" einen weiteren Bericht zum Thema gebracht. Demnach gibt es Indizien dafür, dass dem fragwürdigen Kälberserum auch noch künstliche Wachstumsfaktoren zugesetzt waren: 

"Eine solche Zugabe verfälscht (...) die Ergebnisse der Forschung, und außerdem die Produktion von Impfstoffen gegen Mumps und Masern und modernen Medikamenten, etwa gegen Krebs." (Hervorh. MP)

Die Produktion von Tierimpfstoffen hat der Autor nicht auf dem Radar, aber da gilt vermutlich dasselbe. 

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Donnerstag, 29. Oktober 2015

Noch ein Impfpass des Grauens


Wegen des starken Interesses an diesem Beitrag: Zum ersten "Impfpass des Grauens" geht's hier entlang

Wohlgemerkt: Das sind KEINE Einzelfälle. 

Denn die Tierärzte, die diesen Hund, bzw. diese Katze geimpft haben, sind erstens keine Ausnahmen in ihrem Berufsstand, und zweitens machen sie das so bei allen ihren Patienten - es sei denn, deren Besitzer/innen wehren sich. 




Den hier abgebildeten Impfpass hat uns eine Hundehalterin zugeschickt. Nach ihren Angaben handelt es sich um einen Havaneser-Rüden, jetzt etwa 4,5 Jahre alt, der sich nur auf ihrem großen Grundstück oder auf dem ebenfalls großen Grundstück von Verwandten aufhält. Ins Ausland reist er nie.



Das Foto wird durch Draufklicken vergrößert.               (MP)




2011

Mai: Welpenimpfung gegen Staupe, Hepatitis, Parvo, Parainfluenza, Leptospirose = SHPPi plus L

Juli: Welpenimpfung gegen Staupe, Hepatitis, Parvo, Parainfluenza, Leptospirose, Tollwut = SHPPi plus LT


2012

Juli: SHPPi plus LT plus Borreliose

Die Wiederholung von SHPPi/L entspricht immerhin noch der (angreifbaren) deutschen "Leitlinie" (empfohlene Wiederholung ein Jahr nach der letzten Welpenimpfung). 

Die Tollwutimpfung (diesmal mit Virbagen canis LT) aber hätte der Hund nicht gebraucht. 

Er hat 2011 im Alter von etwa vier Monaten Eurican LT erhalten, das hätte für drei Jahre gereicht

Denn der Tollwutimpfstoff in Eurican LT war bis 2013 für drei Jahre zugelassen, und zwar nach einmaliger Impfung im Alter von mindestens 12 Wochen. 

August: zweite Borreliose-Impfung (Virbagen canis B)


2013

Januar: dritte Borreliose-Impfung (Grundimmunisierung gemäß Herstellerangaben)

Juli: wieder volle Dröhnung SHPPi plus LT 



2014

Januar: Borreliose-Impfung

Juli: volle Dröhnung SHPPi plus LT

Dazu schon wieder eine Borreliose-Impfung, diesmal aber mit dem Dreifach-Impfstoff Merilym 3



2015

September: volle Dröhnung SHPPi plus LT plus Borreliose

Und: Der Tierarzt will den Hund drei Wochen später noch einmal gegen alles impfen, ihn also "neu grundimmunisieren"

Der Impfschutz sei ja weg, weil die Tierhalterin nicht im Juli, sondern erst im September erschienen ist. 

Die Tierhalterin wird misstrauisch. Sie erkundigt sich, ob diese "neue Grundimmunisierung" wirklich nötig ist. 

Folge: Der Hund wird NICHT "neu grundimmunisiert", vielmehr wird dem Tierarzt die Kundschaft aufgekündigt. 

Er genießt laut der Leserin den Ruf, ein Geldschneider zu sein - ei, warum nur?



Fazit

Dass ein Tierarzt die Dreijahresabstände für SHP gemäß Leitlinie der Stiko Vet ignoriert - geschenkt. Das tun ja viele. 

Auch die mehr als fragwürdigen Borreliose-Impfstoffe werden gern verabreicht. 

Dass Tierärzte zigmal vorgeimpfte Hunde "neu grundimmunisieren" wollen, ist auch nicht so selten.  


Aber dass ein Tierarzt einem Hund


fünf Tollwutimpfungen in vier Jahren 

reinhaut, das sehen wir nicht alle Tage


Hätte sich die Hundehalterin nicht informiert, hätte das Tier jetzt wahrscheinlich schon seine sechste T-Impfung intus. 


Ausblick

Es besteht die begründete Hoffnung, dass das Tier künftig von jährlichen Nachimpfungen gegen SHP, Borreliose und Tollwut verschont wird

Wie es die Hundehalterin mit Lepto und Parainfluenza (Zwingerhusten) halten wird, wissen wir nicht, aber wahrscheinlich hört das auch auf. 


PS

Eine Leserin schreibt uns:

"Ich habe meinen Hund mit 2 Jahren bekommen, da wurde sie einmalig grundimmunisiert mit SHPPi plus LT, seitdem bekommt sie nur alle 3 Jahre Tollwut, wegen Urlaub im Ausland, und ansonsten gar nichts mehr. Der Tierarzt sieht uns seitdem nur noch alle 3 Jahre zum Impfen und ansonsten nicht mehr."

Erst mal lieben Dank für die Zuschrift.

Ja, EINE Impfung gegen SHP reicht beim Hund, wenn er jenseits des Welpenalters ist. 


Das haben wir ja nun auch im deutschsprachigen Raum sozusagen amtlich.


"Grundimmunisierung" ist in diesem Zusammenhang übrigens nicht der richtige Begriff, es geht einfach darum, dass der Hund gegen SHP geimpft ist (s. a. "Hunde impfen - Der kritische Ratgeber", S. 24). 
Bei Lepto (das L in LT) sieht das anders aus, da müsste man zweimal impfen (= Grundimmunisierung), und danach jährlich. WENN man diese Impfung möchte. 

Wie oft man Katze oder Hund zwecks Gesundheitsuntersuchung beim Tierarzt vorstellt, ist natürlich jeder Tierhalterin/jedem Tierhalter selbst überlassen.


Wenn man so wie wir Tiere vom Tierschutz nimmt, empfiehlt es sich, daran nicht zu sparen. In der Regel haben die Tiere jahrelange Ernährung mit Industriefutter hinter sich, da muss man auf jeden Fall Gebiss und Maulhöhle untersuchen und Laborwerte (Nierenwerte usw.) machen lassen. Bei Katzen bedeutet das sehr oft, dass als erstes eine ganze Reihe verrotteter Zähne gezogen werden müssen. 


Klar, wenn man einen gesunden Junghund aufnimmt, ihr artgerecht ernährt und ein gutes Gespür dafür hat, ob gesundheitlich alles bei ihm stimmt oder nicht, ist es okay, nur noch alle drei Jahre zwecks T-Impfung zum Tierarzt zu gehen. 


Grundsätzlich aber empfehlen wir, Katzen und Hunde regelmäßig vom TA untersuchen zu lassen: Maulhöhle, Herz, Nieren usw. Erst recht, wenn es sich um ältere Tiere handelt. 




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Samstag, 24. Oktober 2015

Tollwutimpfung für Reisen nach Spanien (Festland und Inseln)



Eine Leserin hat sich an uns gewendet, weil sie ihren Hund auf die Kanaren mitnehmen möchte. 

Ihr Hund stammt von einem spanischen Tierschutzverein und wurde in Spanien im September 2014 gegen Tollwut geimpft. Nach Angaben des Vereins gilt der Impfstoff nur für ein Jahr. 

Die Leserin schreibt:

"Zwei deutsche Tierärzte haben sich geweigert, ihn zu impfen, mit dem Hinweis, er habe letztes Jahr einen dreijährigen Schutz bekommen."

Oft hört man das nicht, dass Tierärzte sich weigern, unnötig gegen Tollwut zu impfen. Schön, dass es das gibt. 



Wir wollen versuchen, das Problem aufzudröseln. 


1. Der verwendete Impfstoff, Nobivac Rabia, ist in Spanien für drei Jahre zugelassen. Jedenfalls steht das so im aktuellen spanischen Beipackzettel, datiert vom April 2015: 

"Duración de la immunidad:
- Perros y gatos: 3 anos"

Ob Nobivac Rabia auch vor April 2015 für drei Jahre zugelassen war, lässt sich aus dem Beipackzettel nicht erschließen. Vielleicht war er bis dahin in Spanien nur für ein Jahr lizenziert.


2. Aber das ist egal, denn entscheidend ist, was im EU-Heimtierpass steht. Also welche Gültigkeitsdauer eingetragen wurde, als der Hund in Spanien geimpft wurde. 

Nach Angaben der Leserin enthält der Pass gar keinen Eintrag zur Gültigkeitsdauer. Damit war er wohl gar nicht ordnungsgemäß ausgefüllt, denn für grenzüberschreitende Reisen wird das Ablaufdatum verlangt. 

Eine gültige Tollwutimpfung hat der Hund jetzt jedenfalls nicht mehr. Er könnte also mit diesem Eintrag nicht mitreisen.

Deutsche Tierärzte könnten daran nichts ändern. Sie könnten nicht einfach mit ihrem Praxisstempel und ihrer Unterschrift oder einer sonstigen Bescheinigung die Gültigkeit auf drei Jahre verlängern. Eine Tollwutimpfung dürfen sie nur dann bescheinigen, wenn sie sie selbst vorgenommen haben. 

Der Hund muss also eine neue Tollwutimpfung bekommen. 

Dabei ist zu beachten: Wenn eine Tollwutnachimpfung nicht pünktlich erfolgt ist, gilt das Tier als erstgeimpft. Es ist daher eine Wartezeit von 21 Tagen einzuhalten, bevor der Hund mit dieser neuen Impfung innerhalb der EU reisen darf. 

Das ist zwar immunologisch gesehen Blödsinn bei einem bereits vorgeimpften Tier, aber so lautet nun einmal die Vorschrift.


3. Die EU-Vorschriften für grenzüberschreitende Reisen mit Tieren gelten auch in Spanien, einschließlich der Inseln. 

Das spanische Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt hat auf seiner Website eine Erläuterung zu diesen Vorschriften: "Instrucción 1/2014 a la introducción de animales de compania sin animo comercial procedentes de otros Estados Miembros" (Text in Spanisch UND Englisch). 

Grundlage ist die Verordnung (EU) Nr. 576/2013, spanisch: Reglamento (CE) No 576/2013, in Kraft seit Ende 2014. Und die gilt auch in Spanien. 

Ausnahmeregelungen für die Kanaren (oder Balearen) werden in der Verordnung und in der Instrucción nicht aufgeführt, und auch nicht in der Durchführungsbestimmung zu 576/2013. Also darf man davon ausgehen, dass 576/2013 auch für die Einreise von Haustieren aus EU-Ländern auf die Kanaren oder Balearen gilt.

In der Instrucción heißt es, die Tollwutimpfung gelte "según recomendación del laboratorio de fabricación". Also entsprechend den Angaben des Herstellers. 

Hat ein Tier einen Impfstoff erhalten, der dort, wo er verabreicht wurde, für drei Jahre zugelassen ist, dann gilt der Tollwutschutz auch in Spanien für drei Jahre. Das Tier kann mit dieser Impfung drei Jahre lang mit nach Spanien (inkl. Inseln) reisen. 

Und das entspricht ganz korrekt der EU-Verordnung. 

Aber die Gültigkeitsdauer muss halt auch eingetragen sein im Heimtierpass. 


Diese amtlichen Texte sind alle im Internet zu finden. 



4. Tollwutimpfvorschriften auf spanischen Inseln


Ein ganz anderes Problem als die Einreisevorschriften ist, dass Tierärzte auf spanischen Inseln (Kanaren und Balearen) offenbar auf jährlicher Tollwutimpfung bestehen für Hunde, die dort residieren. Möglicherweise verlangen das auch irgendwelche Inselbehörden. 

Warum sie das tun, ist uns schleierhaft. Zumal es ja auch mindestens einen spanischen Tollwutimpfstoff mit Dreijahreszulassung gibt (Nobivac Rabia). 

Es ist nicht vorstellbar, dass der nur dann für drei Jahre gilt, wenn die damit geimpften Tiere von den Kanaren oder Balearen oder sonst einem spanischen Gebiet aus in andere EU-Länder reisen. 

Die Inseln sind alle schon lange tollwutfrei und unseres Wissens auch nicht von eingeschleppten Tollwutfällen betroffen. Anders als das spanische Festland, wo es hin und wieder vorkommt, dass Leute tollwutinfizierte Hunde illegal aus Nordafrika mitbringen. 


Wie auch immer: Für uns wäre das ein Grund, von einem mehrjährigen Aufenthalt mit Haustier auf diesen Inseln abzusehen.  



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