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Sonntag, 18. Januar 2015

OT: Schon gegen Tisa unterschrieben?




Genauso übel wie TTIP und Ceta: 


Hier unterschreiben. 

https://secure.avaaz.org/de/stoppt_tisa/?bUmZdbb&v=51563


Und hier noch ein guter Bericht zum Thema aus der Schweizer WOZ. Schweizer/innen betrifft Tisa übrigens auch. 

Freitag, 16. Januar 2015

Grundimmunisierung und Teilimmunisierung - noch mal alles von vorn?




Grundimmunisierung ist ein Begriff, der in der Kleintiermedizin regelmäßig falsch angewendet wird. 

Korrekt ist er dann, wenn es um Impfstoffe geht, die - unabhängig vom Alter - erst nach mehrmaliger Gabe die gewünschte Immunreaktion bewirken und/oder keinen lebenslangen Schutz verleihen und daher Auffrischungen erfordern

Beispiel in der Humanmedizin: Tetanus oder Diphtherie. Beispiel in der Kleintiermedizin: Lepto oder Borreliose. 

Nicht korrekt ist er dann, wenn es um Viruslebendimpfstoffe geht, also etwa um die Impfstoffe gegen Masern-Mumps-Röteln beim Menschen oder die Impfstoffe gegen Staupe-Hepatitis-Parvo beim Hund. 

Kleinkinder werden gegen Masern-Mumps-Röteln NICHT "grundimmunisiert". Sie werden schlicht und einfach geimpft. Das geschieht zweimal hintereinander - aber nicht, weil eine einzige Impfung grundsätzlich nicht reichen würde, sondern weil nicht alle Kinder auf die erste Impfung ausreichend reagieren. Früher war die Rede von fünf bis zehn Prozent aller Impflinge, heute liest man von bis zu fünf Prozent. Die meisten Kinder sind also mit einer einzigen Impfung hinreichend immunisiert, man impft aber trotzdem alle zweimal, weil eine Titerbestimmung nach der Erstimpfung als zu teuer gilt. (Abgesehen davon, dass man den Kindern Blut abzapfen müsste.)

Wiederholungsimpfungen gegen Masern sind NICHT vorgesehen. Kein Mensch geht jährlich oder alle drei Jahre oder alle fünf Jahre zum Arzt, um sich seinen Masern-Booster abzuholen. 


***

Viruslebendimpfstoffe für Haustiere funktionieren kein bisschen anders als Viruslebendimpfstoffe für Menschen. 

Das Immunsystem von Menschen (= Säugetier) folgt demselben Bauplan wie das Immunsystem von Katzen oder Hunden (= Säugetiere). 

Hundewelpen werden NICHT deshalb mehrmals hintereinander gegen Staupe-Hepatitis-Parvo (= SHP = Viruslebendimpfstoffe) geimpft, weil erst mehrere Impfungen ausreichend wirksam wären, sondern weil man nicht weiß, wann genau die Impfung greift. 

Bums, aus, fertig. 


***

Ganz besonders grauslich wird's in der Kleintiermedizin, wenn es um unterbrochene Immunisierungen bei Welpen (gegen SHP) oder um Teilimmunisierungen (weniger als zwei Impfungen gegen Lepto) geht. 

Schauen wir mal, was die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut in ihren aktuellen Impfempfehlungen zu diesem Thema sagt. 

Nämlich dies:

"Teilgeimpfte Personen

Bei teilimmunisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zählen bisher dokumentierte Impfungen, sofern der Mindestabstand zwischen den einzelnen Impfstoffdosen nicht unterschritten wurde (...)



Jede Impfung zählt!

Das bedeutet, dass es grundsätzlich keine unzulässig großen Abstände zwischen den Impfungen gibt. In der Regel muss auch bei einer für viele Jahre unterbrochenen Grundimmunisierung (...) die Impfserie nicht neu begonnen werden. Auch eine nicht rechtzeitig gegebene Auffrischimpfung kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden."
(Hervorh. in Rot MP)

Soweit die Stiko. 


***

In der Kleintiermedizin wird regelmäßig so geimpft, als gäbe es keine Immunologie (= Wissenschaft vom Immunsystem). 

Beispiel aus der aktuellen Zuschrift einer Leserin, die als Pflegestelle Hunde aufnimmt: 

"Der Hund hatte im September die erste Impfung, kam im Oktober zu mir. Da mir die Orga nicht gesagt hat, dass die Grundimmunisierung noch nicht vollständig ist, bin ich natürlich nicht zum TA gegangen. Letzte Woche war ich dann mit dem Hund wegen etwas anderem beim TA, wo man mir erklärte, dass man das jetzt noch mal von vorn beginnen müsste. Ich kapier's nicht."
(Leider hat die Leserin keine Angaben zum Alter des Hundes gemacht.)

Eine verständliche Reaktion, denn das ist ja auch nicht zu kapieren. 

1. Der Hund muss NICHT noch einmal wie ein Welpe ganz von vorn, dh dreimal hintereinander geimpft werden. Denn wie sagt die Stiko: Es gibt keine unzulässig großen Abstände zwischen Impfungen (wohl aber unzulässig geringe Abstände). 

2. Hatte der Hund seine letzte Impfung bei der Tierschutzorga (vermutlich eine große Kombi SHP plus Pi = Parainfluenza = Zwingerhusten plus Lepto = SHPPi/L) im Alter von 16 Wochen oder später, braucht er für den SHP-Schutz keine weitere Impfrunde mehr. In dem Alter sollte das nämlich funktioniert haben. 

Hatte er seine letzte Impfung bei der Tierschutzorga im Alter von unter 16 Wochen und ist er jetzt 16 Wochen alt oder älter, sollte er noch einmal gegen SHP geimpft werden (oder halt gegen SHPPi/L, wenn man das wünscht). Denn bei unter 16 Wochen alten Welpen kann es sein, dass die vorherige SHP-Impfung noch nicht angeschlagen hat. Er hat also möglicherweise noch keinen Impfschutz für SHP. 

3. Handelt es sich sowieso um einen ausgewachsenen Hund, reicht die EINE Impfrunde gegen SHP, die er bei der Tierschutzorga hatte. Denn das sind ja Viruslebendimpfstoffe. Es gibt keinen Grund, ihn jetzt noch einmal oder gar mehrmals dagegen zu impfen. 

4. Hat der ausgewachsene Hund bei der Tierschutzorga nur eine Impfung gegen Lepto gehabt (zusammen mit SHPPi), kann man sich überlegen, ob man ihn noch einmal gegen Lepto (mit Einzelimpfstoff) nachimpfen lässt. (Wenn man die Lepto-Impfung für unbedenklich hält.)

Noch mal in einfacheren Worten: 

Es gibt KEINEN Grund, diesen Hund noch einmal ganz von vorn zu impfen. Die vorherigen Impfungen ZÄHLEN. 

Ob eine weitere Impfrunde nötig ist, ist abhängig von seinem Alter. 
Und ggf. abhängig davon, ob man die Lepto-Impfung komplettieren will. 

Das gilt auch für die Tollwutimpfung, falls er bei der Tierschutzorga dagegen geimpft wurde. (Was bei einem Hund vom Auslandstierschutz anzunehmen wäre.) Eine weitere Tollwutimpfung wäre erst zu dem Zeitpunkt fällig, der als Gültigkeitsdauer dafür im Impfpass steht. 


PS: Wie die Leserin inzwischen mitgeteilt hat, ist der Hund fünf Jahre alt ... Warum man einen ausgewachsenen Hund so impfen soll wie einen Welpen (der noch die Impfung blockierende Antikörper von der Mutter haben könnte), bleibt das Geheimnis des betreffenden Tierarztes. Mysteriös ist auch seine Auffassung, dass der Hund noch mal ganz von vorn geimpft werden müsste. 

©haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/


Donnerstag, 15. Januar 2015

Überraschung: Auch Vierbeiner haben ein Immungedächtnis



Nur für alle Fälle: Die Überschrift ist ironisch gemeint. 



Mal eine wirklich nützliche Haustier-Impfstudie: 

US-Wissenschaftler haben untersucht, ob Hunde und Katzen, die keine gültige Tollwutimpfung mehr haben, auf ihre verspätete Nachimpfung schlechter ansprechen als regelmäßig geimpfte Tiere (Michael C. Moore et al. 2015).

Antwort: nein. 


Hintergrund der Studie sind die US-Vorschriften zum Umgang mit Katzen und Hunden, die mit einem tollwutinfizierten oder tollwutverdächtigen Tier in Kontakt gekommen sind (Exposition).

Liegt gültiger Impfschutz vor, sind sie unverzüglich gegen Tollwut nachzuimpfen und 45 Tage unter Beobachtung (des Besitzers) zu halten. 

Liegt gar kein Impfschutz vor, sind sie entweder zu töten oder für sechs Monate in einer geeigneten Einrichtung in Quarantäne zu setzen. 

Liegt kein gültiger, sondern ein abgelaufener Impfschutz vor, soll von Fall zu Fall entschieden werden, abhängig von örtlicher Tollwutlage, Art der Exposition, Zeitabstand zur letzten Impfung, Gesundheitszustand des Tiers und Zahl der vorherigen Impfungen. 

Leider werde meistens entschieden, so die Studienautoren, dass ein Haustier mit abgelaufener Impfung wie ein niemals geimpftes behandelt werde - also Tötung oder sechsmonatige Quarantäne. 


Mit der Studie wollten die Wissenschaftler die Frage beantworten, wie Tiere mit abgelaufenem Tollwutschutz im Vergleich zu vorschriftsmäßig geimpften auf die Nachimpfung reagieren (anamnestische Immunantwort). 

Dafür wurden die Tollwutimpftiter einmal unmittelbar vor der Nachimpfung gemessen und ein zweites Mal fünf bis 15 Tage danach. 

Ergebnis: Alle nachgeimpften Katzen und Hunde erreichten einen Titer von mindestens 0,5 IE, also die Marke, die international als Mindestschutz verlangt wird. Sehr viele wiesen einen Titer weit über der geforderten Marke auf, nämlich 12 IE oder höher. Gemessen wurde nur bis maximal 12 IE. 

Dabei zeigte sich kein Unterschied zwischen den Tieren mit abgelaufener und den Tieren mit gültiger Impfung. Sie reagierten alle mit einer robusten anamnestischen Immunantwort (= ihr Immunsystem war durch vorherige einmalige oder mehrmalige Impfung präpariert und baute rasch neue Antikörper auf). 

Weder die Zeit seit Ablauf der letzten Impfung noch die Zahl der vorherigen Impfungen wirkten sich auf die Immunantwort aus. Längst überfällige Tiere mit nur einer vorherigen Impfung reagierten nicht schlechter als die Tiere mit mehrmaligen, termingerechten Impfungen. 

Empfehlung der Studienautoren: Haustiere mit abgelaufenem Impfschutz können genauso behandelt werden wie Artgenossen mit gültiger Impfung. Um ganz sicher zu gehen, könne man ja ihre Titer vor und nach der postexpositionellen Immunisierung messen. 


***


Was zeigt uns diese Studie?

Sie zeigt, 

- dass auch Tiere ein Immungedächtnis haben (keine Überraschung für Immunologen, aber sicherlich für viele Tierärzte), 
- dass der Tollwutimpfschutz nicht nach willkürlich gesetzten Fristen (einmal 365 Tage oder dreimal 365 Tage, je nach Beipackzettel) urplötzlich abbricht 
- und dass es keinen Grund gibt, "neu zu grundimmunisieren"

Etwas, was in deutschen Tierarztpraxen ja gern gemacht wird, wenn ein Impftermin auch nur um einen Tag überschritten wird. 


Hinweis:
1. Der Titer gibt die Menge der Impfantikörper an, bei Tollwutimpfantikörpern ausgedrückt als Internationale Einheiten (IE). 
2. Wie mit Haustieren nach möglichem Kontakt mit einem tollwutinfizierten oder tollwutverdächtigen Tier zu verfahren ist, ist in Deutschland anders geregelt als in den USA, s. Tollwutverordnung. 
3. Zu beachten ist, dass nach geltender EU-Vorschrift für grenzüberschreitende Reisen eine Wartefrist von 21 Tagen eintritt, wenn ein Tier nicht termingerecht gegen Tollwut nachgeimpft wurde. Es wird also betrachtet wie ein erstgeimpftes Tier. Im Lichte dieser neuen US-Studie gibt es dafür zwar keinen immunbiologischen Grund, trotzdem muss man diese Vorschrift natürlich befolgen. 


PS: Für ihre Studie werteten die Forscher alle verwendeten Impfstoffe als Dreijahresprodukte, egal ob sie für ein Jahr oder für drei Jahre zugelassen waren, und zwar, weil sie sowieso identisch sind. Das galt allerdings nur für Tiere mit mehr als einer Impfung, denn in den USA sind Dreijahresabstände grundsätzlich erst ab der zweiten Impfung möglich (Impfschema: erste Impfung im Welpenalter, zweite Impfung ein Jahr danach, ab dann drei Jahre, falls das Produkt eine Dreijahreszulassung hat). 
Ein Tier wurde nicht in die Studie einbezogen, weil der Hersteller des Impfstoffs, den es erhalten hatte, weder bestätigen noch verneinen wollte, dass seine Einjahresprodukte identisch sind mit seinen Dreijahresprodukten. Es handelte sich übrigens um Merial. 


©haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/




Mittwoch, 14. Januar 2015

Impfungen und Gelenkschmerzen




Kommt eine Tierhalterin mit ihrem lahmenden Hund zum Tierarzt und fragt: "Er humpelt jetzt seit Tagen. Kann das an der Impfung neulich liegen?"

Tierarzt: "Nö, völlig unmöglich, das muss eine andere Ursache haben."



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Ende 2014 wurde eine Ebola-Impfstoff-Studie an den Genfer Universitätskliniken (HUG) abgebrochen, weil vier freiwillige Testpersonen über Gelenkschmerzen klagten

Der Schweizer "Tagesanzeiger" schreibt dazu: "Laut HUG sind Gelenkschmerzen nach Infektionen oder Impfungen ein sehr häufiges Phänomen."

Nur nicht in der Tiermedizin, gell?


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Dass Polyarthritis bei Hunden (und Katzen) impfbedingt sein kann, ist wissenschaftlich unstrittig, dazu gibt es sogar deutsche Studien. Die kann man als Tierarzt natürlich ignorieren, damit der schöne "Impfgedanke" keinen Schaden nimmt. 




PS: Die Gelenkschmerzen sind i. d. R. selbstlimitierend, dh sie gehen von selbst wieder zurück. Dennoch kann eine Behandlung, vor allem zur Schmerzlinderung, angezeigt sein. 

©haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/







Mittwoch, 7. Januar 2015

Werkzeug gegen den Welpenhandel?



Seit Ende 2014 sind neue deutsche sowie EU-weite Vorschriften zur Tollwutimpfung bei grenzüberschreitenden Reisen mit Katzen, Hunden und Frettchen in Kraft. 

1. Die neue EU-Verordnung 576/2013 (plus Durchführungsverordnung 577/2013) enthält gegenüber der früheren Rechtslage (998/2003) einige Änderungen, die im wesentlichen die Heimtierpässe betreffen. Die alten EU-Heimtierpässe behalten ihre Gültigkeit. Seit dem 29. Dezember 2014 müssen neu ausgestellte Heimtierpässe an einigen Stellen laminiert werden (Identifikation des Tiers; Einträge zur Tollwutimpfung). 

Interessant an der neuen Verordnung ist, dass nunmehr die Tollwutimpfpflicht zwischen tollwutfreien EU-Ländern aufgehoben werden kann (Art. 8 Abs. 1 ff.), wenn die betreffenden Länder das miteinander vereinbaren. 

Es besteht ja schon lange die absurde Situation, dass Katzen, Hunde oder Frettchen, die von einem tollwutfreien EU-Land in ein anderes tollwutfreies EU-Land reisen, eine gültige Tollwutimpfung haben müssen. 

Wahrscheinlich werden deutsche Tierhalter/innen aber lange darauf warten müssen, dass sie ihre Haustiere auch ohne gültige Tollwutimpfung ins tollwutfreie Dänemark, Belgien oder Frankreich, usw., usf. mitnehmen können. 

Probleme mit tollwutinfizierten Tieren entstehen nicht wegen fehlender Impfungen von Haustieren, die innerhalb der EU reisen, sondern wegen fehlender Kontrollen an den EU-Außengrenzen. Also bei Reisenden aus Nordafrika, die in Spanien oder Frankreich EU-Boden betreten und dabei Tiere einschmuggeln, oder bei Reisenden aus osteuropäischen Ländern. 
***

2. Die zweite Änderung ist eine Verordnung des Bundeslandwirtschaftsministeriums und besagt, dass Welpen grundsätzlich eine gültige Tollwutimpfung haben müssen, wenn sie nach Deutschland eingeführt werden sollen - egal ob sie von Privatpersonen oder zwecks Handel über die Grenze gebracht werden. Das weicht von den EU-Vorschriften ab, die nach wie vor zulassen, dass Privatpersonen Welpen auch ohne Tollwutimpfung mitbringen dürfen, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind (576/2013, Art. 7 Abs. 1 ff.).

Das Ministerium rühmt sich, mit dieser neuen nationalen Vorschrift erhielten die Kontrollbehörden "ein weiteres Werkzeug gegen den illegalen Welpenhandel". Ach ja, schön wär's. Es ist leider bloß ein Schuss in den Ofen. 

Eine Leserin hat dazu eine Einschätzung formuliert, die wir hiermit gern veröffentlichen: 

"Diese neue Verordnung mag ein populärer Schritt gegen den Handel mit Fabrikwelpen sein, trifft jedoch im Kern
- die seriösen Züchter im Ausland,
- die Käufer, die einen Welpen von einem dieser Züchter erwerben möchten,
- und vor allem die Welpen selbst, die mit zwölf Wochen schon, mit unabsehbaren Folgen für ihre Gesundheit, gegen Tollwut geimpft werden müssen. 

Der seriöse Auslandszüchter sieht sich vor das Problem gestellt, seine Hunde erst im Alter von vier Monaten abgeben zu können. (Anm.: zwölf Wochen Impfmindestalter plus vorgeschriebene Wartezeit von 21 Tagen nach der Impfung) Erstens ist es ein Ding der Unmöglichkeit, einen Wurf oder mehrere Hunde eines Wurfs in dem Alter noch im Rudel zu halten, und zweitens können die Hunde nicht mehr in der Phase abgegeben werden, in der die wichtige Prägung auf den neuen Besitzer stattfindet. 

An dieser Stelle wurde ganz klar eine Wettbewerbsschranke gegen die seriösen Züchter im Ausland errichtet. 

Es wurde wieder einmal im Hauruckverfahren etwas beschlossen, das in der Realität nicht nur sinnlos ist, sondern sogar kontraproduktiv ganz konkret gegen den Wettbewerb geht. 

Die unseriösen Hundehändler werden sich durch diese Verordnung nicht davon abhalten lassen, weiterhin Hunde mit gefälschten Papieren einzuschleusen und ihren schmutzigen Geschäften nachzugehen."






Samstag, 3. Januar 2015

Bitte NICHT als Mitglied anmelden



Seufz. 

Bitte nicht als Mitglied anmelden.
Zum Mitlesen ist es nicht erforderlich, und Vorteile sind unseres Wissens damit auch nicht verbunden. 

Wer sich vernetzen (und Datenkraken füttern) will, kann das doch bei Facebook etc. pp. tun. 

Danke.