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Montag, 23. März 2015

Als ein bis zwei Seuche-Impfungen noch fürs ganze Katzenleben reichten



In dem alten Fachbuch von Dr. Werner Bachmann 

"Pathologie und Therapie der Krankheiten von Hund und Katze",

München 1956

steht im Kapitel Katzenseuche dies: 


"Prophylaxe (...) Seit bald 20 Jahren wurde uns vom Seruminstitut Dr. Graeub, Bern, eine Formolvakzine (*) geliefert, die ausgezeichnete Erfolge gezeitigt hat. 

Sind 14 Tage nach der subkutanen Einspritzung von 2 ccm Vakzine (bei Kätzchen von 8 - 10 Wochen bloß 1 ccm; 1 - 2 Monate später die volle Dosis) verflossen, so tritt bei gut 99 % keine Katzenseuche mehr auf. 


Die Immunität hält bis ins Alter an, wo die Katzen sowieso nicht mehr empfänglich sind. 


Diese günstigen Ergebnisse der Schutzimpfung konnten wir an mehreren Tausenden von Impflingen beobachten." 



Also: In den 50er Jahren und viele Jahre davor und danach (bis die jährliche Impferei flächendeckend Mode wurde) reichten eine oder zwei Impfungen mit Totimpfstoff, um Katzen fürs Leben gegen Seuche zu schützen. 

Heute sollen Katzen alle drei Jahre - und in vielen Praxen sogar jährlich - nachgeimpft werden, und das mit einem Lebendimpfstoff.  

Woran das wohl liegt? Wo doch die Impfstoffe angeblich immer besser geworden sind?

(*) "Formolvakzine" = Seuche-Totimpfstoff


©haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/






Mittwoch, 18. März 2015

OT: Schärfstens empfohlen



3Sat hat gestern (Di) gute Berichte zum Zustand der Humanmedizin gezeigt:



und 



Äußerst sehenswert und noch eine knappe Woche online verfügbar. 

Dienstag, 3. März 2015

Umfrage zu Katzen-Impfungen



Der Fachbereich Veterinärmedizin an der LMU München macht eine Online-Umfrage unter Katzenhaltern/innen zum Thema Impfungen. 

Die Fragen behandeln verschiedene Aspekte (ob geimpft wird oder nicht, wo der Tierarzt die Impfspritze setzt, ob man schon mal Impfnebenwirkungen bei Katzen erlebt hat, wie viel man für Impfungen bezahlt, ob man Katzen in die Schwanzspitze* impfen lassen würde, u. v. a. m.). 

Hier geht's zur Umfrage.  



(*) Zum Thema Schwanzspitze als Impflokalisation siehe hier