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Dienstag, 23. Juni 2015

To whom it may concern



Immer wieder sind Leute der Meinung (meistens sind es Hundezüchterinnen*), sie könnten sich nach Belieben aus diesem Blog bedienen und mit unseren Artikeln ihre Websites oder Blogs bestücken. 


Dass die geklauten Texte hin und wieder mit Links versehen sind, macht die Sache kein bisschen besser (und ändert auch an der Rechtslage nichts, s. u.).  

Wenn man es den Plagiatoren/innen und Textdieben/innen untersagt, werden sie patzig oder sogar ausfallend

Bisher haben wir noch keine anwaltlichen Abmahnungen verschickt. Aber vielleicht sollten wir es doch mal tun, es könnte, da kostenpflichtig, einen Lerneffekt haben. 

Die Leute, die glauben, es gebe im Internet kein geistiges Eigentum und kein Urheberrecht, sollten sich besser mal sachkundig machen. 

Doch, das gibt es, und auch Blogartikel sind urheberrechtlich geschützt



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Eine ganz beleidigte Schnute machte die Hundezüchterin K., die uns abschließend hiermit drohen wollte: 

"Ihre Seite werde ich garantiert nicht mehr besuchen."

Ach, Frau K., das ist uns sehr recht. 

Auf solche Leser/innen verzichten wir gern. 


Und wir recherchieren und schreiben gern weiter für diejenigen, die unsere Arbeit achten. 





(*) Auch Tierärzte haben sich schon aus unserem Blog bedient, IMMER ohne Quellenangabe, versteht sich. Und natürlich klauen sie nur Textteile, in denen es NICHT um ihre Überimpferei geht. Zu faul, die Info selbst zu suchen (ist ja oft auch mühsam) und Texte selbst zu formulieren, also wird einfach abgekupfert.  





Samstag, 20. Juni 2015

OT: Autofahrer dürfen für Tiere bremsen




Ein richtig gutes Urteil. 

Wenn auch nicht gerade neu (laut Aktenzeichen ist es von 2000). Aber es ist gut, darauf aufmerksam zu machen.  
Merci, Tina, für den Link. 


Montag, 1. Juni 2015

Immunisiert ist immunisiert. Aber nicht in der Tiermedizin





Zu unserem älteren Beitrag WSAVA, Titer und Heavy Metal hat uns eine Leserin (ein Leser?) geschrieben. Die Schilderung ist so typisch, dass sie einen eigenen Beitrag verdient: 


"Hallo, danke für Ihre Erklärung. Mit meiner einjährigen Hündin war ich in der Uni-Tierklinik, um den VacciCheck ((Schnelltest auf Impftiter)) durchführen zu lassen. Die Hündin war in der 9. und 15. Woche SHP-geimpft worden. Wie zu erwarten war, Titer stark positiv! Trotzdem wurde mir zu jährlichen Titerkontrollen geraten. Die Grundimmunisierung sei bei diesem Hund nicht korrekt durchgeführt." (Hervorh. MP)


Ja, da kann sich die WSAVA noch so sehr bemühen - die Botschaft kommt bei den Veterinären nicht an, bzw. wird ignoriert. Auch an Uni-Tierkliniken. 


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Aus dem oben verlinkten alten Beitrag:

"Die WSAVA stellt in dieser Richtlinie"

nämlich der Impfrichtlinie für Welpenbesitzer

"klar, dass ein Welpe FÜRS GANZE LEBEN AUSREICHEND GEIMPFT IST, wenn die Titermessung ergibt, dass er Impfantikörper gegen S und P hat (H braucht man nicht zu messen)."

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Jährliche Titerkontrollen, weil das Tier "nicht korrekt grundimmunisiert" wurde - was für ein Käse. 

Die Hündin hat Impftiter für S und P, sogar hohe. 

Also ist sie IMMUNISIERT. 

Dass sie als Welpe nur zwei statt der empfohlenen drei Impfrunden hatte, ist völlig unerheblich. Denn sie besitzt ja nachweislich Impfschutz gegen S und P.  

Mehr immunisiert als immunisiert geht gar nicht. Jedenfalls in der Humanmedizin. Da wird nicht jährlich oder dreijährlich nachgeimpft, und niemand macht jährliche Titerkontrollen.   

Aber in der Veterinärmedizin gilt halt eine ganz andere Immunologie, gell? 


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Die Geschichte erinnert an die Zuschrift einer Katzenhalterin, die uns dies berichtete: Ihre Tierärztin ordnete jährliche Komplett-Nachimpfungen an mit dem "Argument", das Tier sei nicht richtig grundimmunisiert worden.


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A mess is too polite a description for this state of affairs.


©haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/