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Mittwoch, 11. November 2015

Impfungen, Allergien und Kälberserum




Impfungen können Nebenwirkungen haben, bis hin zum Tod des Tiers. 

In der Regel wird das geleugnet oder zumindest heruntergespielt. 

Hin und wieder aber erscheinen wissenschaftliche Arbeiten, in denen Klartext steht. 

Zum Beispiel eine Studie kalifornischer Veterinäre darüber, wie sich allergische Impfreaktionen bei Pferden verringern lassen (Behrens et al. 2015). 


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Erst einmal stellen die Autoren in ihrem Paper fest, dass ein kleiner Prozentsatz von Pferden durch Impfungen tödliche oder beinahe tödliche Folgen erleidet. 

Auslöser der allergischen Reaktionen ist meistens das fötale Kälberserum in den Impfstoffen.

Das Kälberserum dient als Nährmedium für die Zellkulturen, in denen die Impferreger gezüchtet werden, und gelangt in Spuren in die Impfstoffe. Nicht nur in Impfstoffe für Pferde, sondern auch für Katzen und Hunde. Und für Menschen. 

Und: Das Risiko allergischer Reaktionen steigt, weil Pferde immer mehr Impfstoffe bekommen in immer kürzeren Abständen. 


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In der Studie wurde getestet, ob die Zugabe von Oligodeoxynukleotiden (CpG-ODN) zu einem Impfstoff allergische Reaktionen bei Pferden beeinflussen kann. 

ODN ist synthetische DNS, die das Immunsystem moduliert, und zwar weg von einer TH2-Antwort hin zu einer TH1-Antwort. Das hat den Effekt, dass weniger IgE-Antikörper gebildet werden, vereinfacht gesagt, weniger Allergie-Antikörper. 

Ergebnis: Die Pferde, die den Impfstoff mit ODN erhielten, hatten weniger IgE-Antikörper und mehr regulatorische T-Zellen. Diese T-Regs helfen, das Immunsystem in der Balance zu halten. 

Dass damit im wirklichen Leben fatale allergische Reaktionen verhindert werden können, ist durch diese Studie noch nicht bewiesen. Denn hier wurden erst mal nur bestimmte Immunzelltypen und Immunbotenstoffe gemessen und verglichen. 


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Fötales Kälberserum ist aus verschiedenen Gründen hochproblematisch

Zum einen ist die Art, wie es gewonnen wird, nur barbarisch zu nennen

Das Serum stammt von ungeborenen Kälbern, deren Mütter geschlachtet werden. Es wird den sterbenden Kälbern abgezapft. 

Zum anderen kann das Serum in den Impfstoffen allergische Reaktionen auslösen. Solche Fremdproteine tun das nun mal. Das ist auch für Hunde-Impfstoffe schon längst nachgewiesen. 

Doch es gibt einen weiteren Grund, warum fötales Kälberserum so übel ist.  


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Manche werden es mitgekriegt haben: Im August haben hiesige Medien gemeldet, dass fötales Kälberserum aus trüben Quellen in Deutschland auf den Markt gekommen sei. 

Siehe zum Beispiel hier ("Am Ende wurden Mixturen an die Pharmabranche verkauft, deren Inhalt Behörden ein Rätsel ist"). 

Das ist allerdings gar nichts Neues, das passiert seit Jahrzehnten

Kälberserum aus als sicher geltenden Herkunftsländern (USA, Australien, Neuseeland) ist sauberer, aber auch um ein Vielfaches teurer als Serum etwa aus Südamerika. 

Das bietet kriminellen Händlern die Gelegenheit, viel Geld zu machen, indem sie Billigsera falsch deklarieren und teuer verkaufen. 

Effektive staatliche Kontrollen gibt es - natürlich - nicht.

So wird also immer wieder herumgeforscht und herumproduziert mit Kälberserum, das mit allen möglichen Erregern verseucht sein kann. 


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Dabei wäre dies alles vermeidbar: das Blutabzapfen bei ungeborenen Kälbern, die Verwendung von gepanschtem Serum und allergie-auslösendes Kälberprotein in Impfstoffen.  

Das kann man jedenfalls der "Lab Times" (5-2015) entnehmen, einem Fachblatt für Bio-Forschung. 

Unter der Überschrift "No more excuses" wird die ewige Panscherei mit Kälberserum angeprangert.

Und darauf hingewiesen, dass es schon längst Alternativen gibt: Serumfreie Nährmedien seien heutzutage für fast jeden Zelltyp im Handel erhältlich.


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Und die könnte man sicherlich auch in der Impfstoffherstellung verwenden. 


PS: Gestern hat die "Süddeutsche Zeitung" einen weiteren Bericht zum Thema gebracht. Demnach gibt es Indizien dafür, dass dem fragwürdigen Kälberserum auch noch künstliche Wachstumsfaktoren zugesetzt waren: 

"Eine solche Zugabe verfälscht (...) die Ergebnisse der Forschung, und außerdem die Produktion von Impfstoffen gegen Mumps und Masern und modernen Medikamenten, etwa gegen Krebs." (Hervorh. MP)

Die Produktion von Tierimpfstoffen hat der Autor nicht auf dem Radar, aber da gilt vermutlich dasselbe. 

©haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/








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