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Freitag, 12. Mai 2017

Raider heißt jetzt Twix



Es ist nicht ganz einfach, den Überblick über die Impfstoffe für Katzen und Hunde zu behalten. 

Das liegt u. a. an der Fusionitis in der Pharmaindustrie - Unternehmen werden aufgekauft, Produktpaletten bereinigt, usw.


Hier ein paar Neuerungen bei den Tollwut-Impfstoffen:


1. Die Tollwut-Komponente der Versican-Plus-Kombis (Staupe-Hepatitis-Parvo-Parainfluenza-Lepto-Tollwut; oder: Parainfluenza-Lepto-Tollwut) ist nunmehr für drei Jahre gültig. 

Wir würden allerdings diese Kombis, ob groß oder klein, nicht geben lassen, sondern einen Tollwut-Einzelimpfstoff.



2. Vanguard R heißt jetzt Versiguard Rabies und ist bei Hunden für drei Jahre zugelassen. 

Bei Vanguard R waren es nur zwei Jahre. Katzen würden wir dieses Produkt nicht geben lassen, da nur zwei Jahre gültig und mit Adjuvans.


3. Eurican LT heißt jetzt Eurican LR. 
Eurican SHPLT heißt jetzt Eurican DAP-LR.
Eurican SHPPi2LT heißt jetzt Eurican DAPPi-LR.

In allen drei Kombis war und ist die Tollwutkomponente (früher das T, jetzt das R) nur für ein Jahr gültig. Also keine gute Wahl


Es gibt Tollwutimpfstoffe für Hunde, die nach nur einer Impfung (ab 12 Wochen) für drei Jahre gelten: Nobivac T, Enduracell T und Versiguard Rabies. 

Und inzwischen hat ja auch die Stiko Vet eingesehen, dass das reicht.



4. Der Katzenimpfstoff Eurifel RCPT ist nicht mehr gelistet. Auch dieses Produkt war keine gute Wahl, denn erstens galt die T-Komponente nur für ein Jahr, und zweitens sollten Katzen grundsätzlich den adjuvansfreien Einzelimpfstoff erhalten. 

Falls die Tollwutimpfung überhaupt nötig oder sinnvoll ist. 


5. Bei den Tollwutimpfstoffen von Virbac (Virbagen-Produktreihe; Einzelimpfstoff oder Kombis) hat sich nichts geändert. Sie gelten nur für zwei Jahre (Hunde), bzw. "zwei bis drei" Jahre (Katzen). Warum nur zwei Jahre Gültigkeit, wenn man mit anderen Produkten drei Jahre haben kann?


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Montag, 1. Mai 2017

Tiermedizin als Konzerngeschäft: Da ist Musik drin



Was kommt auf unsere Haustiere und auf uns zu, wenn auch in Deutschland Investoren Tierarztpraxen und -kliniken aufkaufen?

Nichts Gutes. Das zeigt die Entwicklung von Tierklinikkonzernen in anderen Ländern. 

Ein gewisser Dr. Michael Dicks, Chef der Wirtschaftsabteilung beim US-Tierärzteverband AVMA, hat in schöner Offenheit verraten, warum Kleintiermedizin für Investoren so attraktiv ist. 

Da ist nämlich noch richtig viel Wachstum drin. 

Aber nicht, weil sich die Leute immer mehr Tiere anschaffen, sondern weil man pro Patient viel mehr rausholen kann als heute üblich.


***

Der Laborkonzern Idexx (inzwischen auch hierzulande vertreten) hat vorgerechnet, dass ein Hund über eine Lebensspanne von zwölf Jahren 17.700 US-Dollar Umsatz bringen kann. 

Und zwar, wenn alles an ihm gemacht wird, was der Fachverband American Animal Hospital Association in diversen Richtlinien o. ä. als "standard of care", also diagnostische, therapeutische und präventive Standards* festlegt. 

Derzeit erwirtschaftet die durchschnittliche Tierarztpraxis in den USA laut Idexx nur 3600 US-Dollar pro Hundeleben

Bleiben also viele tausend Dollars, die man mit noch mehr Labortests, Impfungen, Antiparasitika etc. umsetzen könnte. 

In einem Konzern wird das nicht dem Zufall überlassen. Da wird durchregiert. Da haben nicht die Veterinäre, sondern die Betriebswirte das Sagen.


***

Dicks ermuntert die unabhängigen Praxisbesitzer, selber auch die Chancen dieser "ideal care" ("Idealversorgung") zu nutzen. 

Nach dem Motto: Hier geht keiner mehr raus ohne Labor, Röntgen, Ultraschall, Impfung, Flohmittel und "Prescription-Diet"-Sack. 

Die Sache ist allerdings im wirklichen Leben nicht ganz so einfach. Dicks weist selbst darauf hin, dass das Einkommen der US-Haushalte in den letzten zwei Jahrzehnten gesunken ist, während die Tierarztpreise in derselben Zeit mehr als doppelt so stark gestiegen sind wie die Preise für andere Dienstleistungen und Waren. 

Für das künftige Wohlergehen der Tierärzte und für die Profite der Investoren müssten daher Strategien gefunden werden, um diese Lücke zu schließen, schreibt der AVMA-Ökonom. Welche Strategien das sein könnten, wenn die Leute immer weniger Geld haben, verrät er freilich nicht. 


Es könnte darauf hinauslaufen, dass die Betuchten nach allen Regeln der Kunst ausgenommen werden. Während die Katzen und Hunde der weniger Betuchten wegen der Preise gar nicht mehr zum Tierarzt kommen, auch wenn es dringend nötig wäre, etwa Katzen mit verrotteten Zähnen.  



***

Ist es denn verwerflich, Haustieren immer mehr Leistungen angedeihen zu lassen?

Aus dem Bauch heraus würden sicherlich viele meinen, dass Prävention und Diagnostik für Katzen und Hunde immer eine gute Sache sind. 

Aber: Wissenschaftlich belegt ist das nicht.**

In der Humanmedizin werden Überdiagnostik, sinnlose bis schädliche Prävention und Übertherapie schon lange diskutiert. In der Veterinärmedizin ist das unseres Wissens kaum ein Thema. 

Nötig wäre es allerdings. 

Spätestens dann, wenn sich die Konzerne breitmachen



*Standards, die rein zufällig den Interessen von Laborkonzernen, Pharmaindustrie, Futterherstellern usw. dienen. Die mischen natürlich dabei mit. Und ganz uneigennützig bietet der Laborkonzern Idexx Tierärzten ein "Compliance Assessment Tool", das ihnen am Bildschirm anzeigt, was noch alles am Patienten gemacht werden könnte. Man könnte auch sagen: Wie man jeden Patientenkontakt maximal auslutschen kann, unter gebührender Berücksichtigung von Labortests. 

**Siehe zB Robinson et al. 2016, Investigating preventive-medicine consultations in first-opinion small-animal practice in the United Kingdom using direkt observation
"A greater evidence base is needed to determine whether these consultations, and the various aspects of patient health addressed within them, lead to positive long-term outcomes for the patient." (Hervorh. MP; sinngemäß: Es fehlt an Belegen dafür, dass Patienten mit regelmäßigen Check-ups auf lange Sicht gesünder sind als ohne.)



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Donnerstag, 27. April 2017

Essen: Seminar zu Hundeimpfungen mit Mo Peichl


Letzte Chance für Anmeldungen:  


Die Hundeschule Findeklee veranstaltet am Samstag, dem 13. Mai, in Essen ein Seminar mit Mo Peichl zum Thema Hundeimpfungen. 







Weitere Infos siehe Facebook-Seite der Hundeschule Findeklee: 


https://www.facebook.com/events/801032633382719/




Und darum geht's:

-Staupe, Parvo, Tollwut und Co: Welche Impfungen brauchen Hunde, und auf welche kann man verzichten?

-Wenn die Impfpostkarte kommt: Jährlich impfen, dreijährlich impfen - wie oft muss der Hund gepikst werden?

-"Meinem Hund geht´s nach Impfungen immer so schlecht": Können Impfungen schaden?

-Welche Impfungen brauchen Welpen?

Teilnehmer/innen können die Impfpässe ihrer Hunde mitbringen und sich auf Wunsch erklären lassen, was die Tiere bisher bekommen haben. 



PS: Fragen zu Katzenimpfungen können, wenn die Zeit reicht, auch gestellt werden.




Sonntag, 23. April 2017

Tollwut-Impftiter oder: Alternative Fakten



Im US-Bundesstaat Connecticut setzen sich ein paar Abgeordnete dafür ein, dass Veterinäre Titertests statt dreijährlicher Tollwutnachimpfung machen können.  

Außerdem soll ihnen erlaubt werden, eine verminderte Impfdosis zu verabreichen, mit obligatorischer Titerkontrolle 14 Tage danach.*

Die Geschichte hat einen langen Vorlauf, in dem es um den Tierarzt Dr. John Robb geht. 

Er war Inhaber einer Praxis im Banfield/Mars-Konzern. Laut Robb wollte Banfield die Praxis ganz übernehmen, bot ihm dafür einen viel zu niedrigen Preis und schwärzte ihn bei der Tierärztekammer an, als er ablehnte. Robb hatte Hunden illegalerweise halbe Impfdosen verabreicht, weil er der Meinung ist, dass die volle Dosis zu viel ist für kleine Rassen. Er wurde vor die Tierärztekammer zitiert und gemaßregelt. 

Am Ende hat der Fall Robb immerhin bewirkt, dass das Thema Tollwut-Impfpflicht und Impfnebenwirkungen in Connecticut auf der politischen Agenda steht.  

Ein Gesetzentwurf zu Titerkontrolle statt Nachimpfung und Dosisverminderung plus Titerkontrolle wurde im Januar dieses Jahres vorgelegt. Im Februar fand ein öffentliches Hearing dazu statt. 

Und dieses Hearing ist ein Paradebeispiel dafür, wie in der Veterinärmedizin die Aussagekraft von Impftitern mal so und mal ganz anders gedreht wird - je nachdem, welcher Zweck verfolgt wird.  


***

Gegen den Gesetzesvorschlag gaben u. a. die Tierärztekammer von Connecticut (Veterinary Medical Board), der US-Tierarztverband AVMA und Professor Richard Ford Statements ab. 

Als Befürworter reichten etliche betroffene Tierhalterinnen Stellungnahmen ein. 

Robb selbst und sein Anwalt plädierten für den Gesetzentwurf und wurden dabei von Professor Ron Schultz unterstützt, DEM Experten für Haustierimpfungen. 


***

Kernargument der Gegner war,

dass Tollwut-Impftiter nicht mit Immunität korreliert seien

So zum Beispiel Professor Richard Ford in seinem Statement:

"A rabies antibody titer has NOT been correlated with 'protective immunity' in dogs and cats."


***


Wie bitte?



***

Professor Michel Aubert, früher Tollwutexperte bei der Welttiergesundheitsorganisation OIE, würde sich darüber bestimmt sehr wundern

In seiner Übersichtsarbeit "Practical significance of rabies antibodies in cats and dogs" (OIE Scientific and Technical Review, 1992) schrieb er klar und deutlich:

"Doubt has sometimes been cast upon the protective effects of rabies antibodies in serum (...) Cellular immunity is also largely involved in protection. Nevertheless, a large number of laboratory experiments and field observations clearly demonstrate that cats and dogs which develop antibodies after vaccination and before challenge have a very high probability of surviving any challenge, no matter how strong the dose and which virus strain was used."

Es wurde in vielen Laborexperimenten und durch Beobachtungen im Feld gezeigt, dass Katzen und Hunde, die nach Impfung Antikörper entwickeln, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit jede Belastungsinfektion überleben. Egal wie hoch die Erregerdosis war und egal welcher Virusstamm verwendet wurde. 

Auf Basis dieser Arbeit von Aubert wurde der international gültige Tollwut-Mindestimpftiter festgelegt, nämlich 0,5 IE (oder IU/ml).

"The security of the protection constituted by this threshold" - gemeint war der noch zu bestimmende Mindesttiter - "would be increased by the extent to which it excedes the level recognised as effective against experimental challenge in cats and dogs (0.1 IU/ml and 0.2 IU/ml, respectively, measured by RFFIT)."

Der (mittlerweile seit langem gültige) internationale Mindestwert von 0,5 IE enthält eine beträchtliche Sicherheitsmarge, denn Katzen sind schon mit 0,1 IE nachweislich geschützt und Hunde mit 0,2 IE. 


***

Halten wir fest: Es ist wissenschaftlich bestens belegt, dass Haustiere mit Impfantikörpern gegen eine Tollwutinfektion geschützt sind. Die Evidenz ist so gut, dass in vielen Ländern auf die früher übliche lange Quarantäne verzichtet wurde. 

***

Und wie ist das beim Tollwutimpfschutz für Menschen?

Das erläuterte Professor Schultz in seinem Statement für das Hearing:

"As outlined by the Centers for Disease Control (CDC), to determine if vaccinated humans at high risk of rabies exposure are actually protected, antibody titer testing is performed every two years. If a certain level of antibody is detected, the person is considered protected against rabies and is not revaccinated. Anecdotal evidence of vaccinated humans maintaining protective antibody against rabies virus for decades after initial vaccine series is common." (Hervorh. MP)

Bei Personen mit hohem Risiko (beispielsweise Labormitarbeiter) wird der Titer regelmäßig kontrolliert. Es wird NICHT nachgeimpft, wenn der Mindesttiter vorhanden ist.

Der beträgt übrigens ebenfalls 0,5 IE, wie man auf der Website des Robert-Koch-Instituts nachlesen kann. Auch in Deutschland werden Hochrisikopersonen nur dann nachgeimpft, wenn ihr Titer unter 0,5 IE gefallen ist.

Und: Es gibt viele Beispiele dafür, dass geimpfte Personen diesen Mindesttiter noch Jahrzehnte nach der Grundimmunisierung aufweisen.**


***

Beim Menschen verlässt man sich auf Titerkontrollen, und zwar mit bestem Erfolg.  

Bei Katzen und Hunden aber sollen Titerkontrollen nichts aussagen?

Dass das Blödsinn ist, wissen natürlich auch die Herrschaften, die aus lauter Sorge um die öffentliche Gesundheit gegen den Gesetzentwurf aufgetreten sind. 

Falls nicht, sollten sie die Studie von Michael C. Moore et al. aufmerksam lesen. Aus ihr resultieren sogar praktische Empfehlungen der Tierärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst der USA, und zwar für den Umgang mit exponierten Katzen und Hunde, deren Tollwutimpfung abgelaufen ist.  


***

Für manche Veterinärmediziner gibt es offenbar zweierlei Immunbiologie: eine für Säugetiere mit aufrechtem Gang und eine für Vierfüßer. 

Sollte man dann nicht endlich aufhören mit Tierversuchen?


***

Wahrscheinlich wird der Gesetzentwurf in Connecticut scheitern. Die Gegner verfügen über viel Einfluss, die Tierhalter/innen haben keine starke Lobby.  


***

Interessant ist die Debatte deshalb, weil sie exemplarisch zeigt, was für einen Eiertanz die Veterinärmedizin mit Impftitern aufführt. 

Wenn Messungen zu WENIGER (oder gar keinen) Nachimpfungen führen könnten, sind Titer auf einmal wertlos

Aber von entscheidender Bedeutung sind sie, wenn es darum geht, unnütze Nachimpfungen zu verkaufen


***

Man sieht: Für alternative facts braucht man keinen Trump. 




*Ob der zweite Teil des Vorschlags, die Dosishalbierung, sinnvoll ist, kann man bezweifeln. Nicht zu Unrecht hat die Vertreterin des US-Tierarztverbands AVMA darauf hingewiesen, dass Tiere, die auf Bestandteile von Tollwutimpfstoffen allergisch reagieren, durch eine verminderte Dosis nicht gefeit wären: Allergische Reaktionen können auch durch winzigste Mengen des Allergens ausgelöst werden. Dazu kommt, dass Haustiere in Connecticut schon jetzt aus medizinischen Gründen von der Nachimpfung befreit werden können.

**Die Ergebnisse der US-Langzeitstudie (finanziert durch den Rabies Challenge Fund) sollen bald veröffentlicht werden. Laut Ron Schultz haben sie gezeigt, dass Hunde mit messbarem Titer bis zu neun Jahre nach einer einzigen Impfung gegen eine Belastungsinfektion mit scharfem Tollwutvirus geschützt sind.



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Samstag, 15. April 2017

"Wie Tierärzte Kasse machen"



Der Plus-Minus-Beitrag "Wie Tierärzte Kasse machen" vom 12. April steht ab jetzt ein Jahr lang in der ARD-Mediathek (Textversion und Video).

Traurig, dass der Hamburger Tierarzt Dirk Schrader anscheinend der einzige Veterinär in ganz Deutschland ist, der sich offen und kritisch mit dem eigenen Berufsstand auseinandersetzt. Fast immer, wenn Medien über fragwürdige Zustände in der Kleintiermedizin berichten, muss Schrader ran. 


***

Es ist leider nicht überzeugend, was die Autoren zum Problem Überimpfung präsentiert haben. 

Da sollen also Hunde gegen "Tollwut, Staupe und Hepatitis" nachgeimpft werden. Seltsam, dass da Parvo fehlt.

Dass Tierhalter dabei von manchen Tierärzten mit überhöhten Preisen geschröpft werden, ist empörend, aber es ist nicht das Hauptproblem

Warum soll man überhaupt gegen Staupe und Hepatitis (sowie Parvo) nachimpfen, wenn doch klar ist, dass der Schutz nicht nach einem Jahr oder nach drei Jahren urplötzlich verschwindet? Das wurde nur am Rande thematisiert, durch Schraders Aussage, bei diesen "gedrängten wiederholten Impfungen" werde das Immunsystem "außer Gefecht gesetzt". 

An der Stelle hätte man klarstellen müssen, dass Auffrischungen nicht nur das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen, sondern auch und vor allem überflüssig sind, weil sie den Schutz gegen Staupe, Hepatitis und Parvo gar nicht erhöhen.

***

Nicht überzeugend ist auch die Erklärung, die für die Überimpferei angeboten wird, nämlich der zunehmende Konkurrenzdruck. Den gibt es sicherlich, zumal in attraktiven Städten mit viel zahlungskräftiger Kundschaft. Allerdings waren große Kombis schon vor 15 Jahren beliebt, das ist kein neuer Trend, genauso wenig die erheblichen Preisunterschiede von Praxis zu Praxis. 


Dienstag, 11. April 2017

TV-Hinweis: Plus-Minus, Mittwoch, 12. April, "Wie Tierärzte Kasse machen"


Das ARD-Magazin Plus-Minus bringt am morgigen Mittwoch einen Beitrag mit dem Titel 

"Behandlung für Hund und Katze - 
Wie Tierärzte Kasse machen".


In der Programmvorschau heißt es:

Eine Magensonde für die Katze - obwohl Miez kerngesund ist? Sechsfach-Impfungen für den Hund - obwohl längst alle nötigen Impfungen im Impfpass stehen? Tierärzte können sehr erfinderisch sein, wenn es darum geht, Herrchen und Frauchen ihrer Patienten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Plus-Minus "hat in einer Stichprobe Vierbeiner und ihre Besitzer bei Tierarztbesuchen begleitet und dabei fragwürdige Diagnosen und Therapieempfehlungen zu hören bekommen".

Gesendet wird dieser sicherlich verdienstvolle Bericht um 23:00 Uhr

Da liegen viele Tierhalter/innen schon im Bett, vor allem diejenigen, die in aller Frühe mit dem Hund rausgehen. 

Aber zum Glück gibt's ja die Mediathek

Dienstag, 4. April 2017

Petition gegen grausame Tierversuche - bitte unterschreiben

Bitte alle mitmachen und teilen ohne Ende!


Es geht wirklich ganz schnell, sich auf der Petitionsseite des Bundestags zu registrieren.

Alle, die Probleme mit der Bundestagspetition (für ein Verbot der Tierversuche mit Schweregrad schwer und für die Beseitigung der Verstöße gegen die EU-Tierversuchsrichtlinie) haben, lesen bitte folgende Hilfe:
Es handelt sich um eine Petition nach Artikel 17 Grundgesetz.
Das Petitionsrecht ist unabhängig von Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit.
Die Angabe der kompletten Adresse ist hier unumgänglich, um jede Stimme nur einmal zu zählen. Die Bestimmungen des Datenschutzes sind unter „Service und Informationen“ schnell einlesbar. Bitte scheut den Aufwand nicht. Es ist weder Schikane noch Datenklau.

Wenn ihr einmal registriert seid, könnt ihr auch an anderen Bundestagspetitionen teilnehmen.
Wer noch nicht registriert ist:
Klickt auf „Petition mitzeichnen“ und dann auf „Ich bin neu hier“.
Das folgende Formular komplett ausfüllen.

Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen mit einem Häkchen akzeptieren. Nun ist das Konto für diese und alle zukünftigen Bundestagspetitionen eingerichtet.
(Jetzt wieder auf unsere Petititon gehen und Stimme abgeben.)

Alternativ könnt ihr auch per Post oder per Fax teilnehmen:
Bitte folgende Angaben angeben
Petition 69364, Vorname, Name, Strasse, Nr, PLZ, Wohnort sowie die eigenhändige, handschriftliche Unterschrift.
Die Postanschrift lautet:
Deutscher Bundestag
- Petitionsausausschuss -
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Fax: 030 / 227-36027 oder -36053
Häufiger Fehler:
Das gefragte Passwort unter „Ich bin bereits registriert“ ist NICHT das Passwort eures Emailkontos.

Registrierungen per Handy führen oft zu Problemen z.B. weil sich Leerzeichen einschleichen.Bundestagspetition – erst 16.600 Mitzeichner, doch wir brauchen 50.000 bis 11.4.! Bitte alle mitmachen und teilen ohne Ende!
Alle, die Probleme mit der Bundestagspetition (für ein Verbot der Tierversuche mit Schweregrad schwer und für die Beseitigung der Verstöße gegen die EU-Tierversuchsrichtlinie) haben, lesen bitte folgende Hilfe:
Es handelt sich um eine Petition nach Artikel 17 Grundgesetz.
Das Petitionsrecht ist unabhängig von Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit.
Die Angabe der kompletten Adresse ist hier unumgänglich, um jede Stimme nur einmal zu zählen. Die Bestimmungen des Datenschutzes sind unter „Service und Informationen“ schnell einlesbar. Bitte scheut den Aufwand nicht. Es ist weder Schikane noch Datenklau.
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Deutscher Bundestag
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Fax: 030 / 227-36027 oder -36053

Impfseminar mit Mo Peichl am 13. Mai in Essen


Die Hundeschule Findeklee veranstaltet am Samstag, dem 13. Mai, in Essen ein Seminar mit Mo Peichl zum Thema Hundeimpfungen. 







Weitere Infos siehe Facebook-Seite der Hundeschule Findeklee: 


https://www.facebook.com/events/801032633382719/




Und darum geht's:

-Staupe, Parvo, Tollwut und Co: Welche Impfungen brauchen Hunde, und auf welche kann man verzichten?

-Wenn die Impfpostkarte kommt: Jährlich impfen, dreijährlich impfen - wie oft muss der Hund gepikst werden?

-"Meinem Hund geht´s nach Impfungen immer so schlecht": Können Impfungen schaden?

-Welche Impfungen brauchen Welpen?

Teilnehmer/innen können die Impfpässe ihrer Hunde mitbringen und sich auf Wunsch erklären lassen, was die Tiere bisher bekommen haben. 



PS: Fragen zu Katzenimpfungen können, wenn die Zeit reicht, auch gestellt werden.






Mittwoch, 29. März 2017

Ein altes Problem: Staupe bei Wildtieren




Staupe bei Wildtieren (Füchse, Marder u. a. m.) ist nichts Neues, sie flackert lokal immer wieder auf.




Leider empfänglich für Staupe: Steinmarder                                                    Foto: Wikimedia




Das greifen die regionalen Medien gern auf, und Tierärzte sind sofort zur Stelle, um die Hundehalter/innen streng zur Nachimpfung aufzufordern. 

Bisher können Wildtiere nicht mit Köderimpfungen gegen Staupe immunisiert werden, aber vielleicht findet die Wissenschaft einmal einen Weg, sie vor dieser Infektion zu bewahren. Der Staat würde das allerdings höchstens dann finanzieren, wenn es um gefährdete seltene Karnivoren-Arten ginge. Denn anders als Tollwut stellt Staupe keine Gefahr für Menschen dar, wir erkranken nicht daran.  

Staupeviren sind hochansteckend, sie halten sich aber außerhalb ihres Wirts i. d. R. nur wenige Stunden. Bei Sonne und Trockenheit gehen sie besonders schnell zugrunde, bei kühlen Temperaturen oder Frost können sie länger überdauern. 




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Sonntag, 26. März 2017

Bitte unterschreiben - Petition zu Tierversuchen








Das deutsche Tierschutzrecht verstößt laut der Organisation "Ärzte gegen Tierversuche" gegen die EU-Tierversuchsrichtlinie. 

Bitte diese Petition an den Bundestag unterzeichnen. 

Dafür muss man sich auf epetitionen.bundestag.de registrieren, das ist aber schnell erledigt. 

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2017/_01/_09/Petition_69364.html



Die Bundesregierung wird ersucht, die Regelungen zu Tierversuchen in Deutschland zu überarbeiten, um die per Rechtsgutachten dokumentierten tierschutzrelevanten Verstöße gegen die EU-Tierversuchsrichtlinie zu beseitigen.

Begründung
Ein Gutachten belegt 18 Verstöße des deutschen Tierschutzrechts gegen die Tierversuchsrichtlinie 2010/63/EU. U.a.

1. Schwerst belastende Tierversuche
Erwägung 23 Richtlinie: „Aus ethischer Sicht sollte es eine Obergrenze für Schmerzen, Leiden und Ängste geben, die in wissenschaftlichen Verfahren nicht überschritten werden darf. Hierzu sollte die Durchführung von Verfahren, die voraussichtlich länger andauernde und nicht zu lindernde starke Schmerzen, schwere Leiden oder Ängste auslösen, untersagt werden.“ Bsp. können sein: Elektroschocks, denen das Tier nicht entgehen kann; Versuche, bei denen Schwimmen erzwungen wird 

(...)







Donnerstag, 9. März 2017

Lepto-Impfstoffe: Alles paletti, oder doch nicht?




In den Hunde-Richtlinien des US-Tierarztverbands AAHA gehört die Lepto-Impfung nicht zu den "core vaccines", sie wird also nicht für alle Hunde empfohlen.

In der deutschen "Leitlinie" zählt sie selbstverständlich zum Hauptprogramm, dh Lepto für alle.

Das gefällt etlichen US-Tierärzten und Impfstoffherstellern nicht, deshalb wird dort immer wieder Lepto-für-alle-Propaganda gemacht. 

Ein beliebtes Argument ist, dass die Impfstoffe früher - in ganz, ganz seltenen Fällen - unerwünschte Wirkungen verursacht hätten, dass sie heute aber sicherer seien.

Wie kann das sein?

Früher wurde den Tierhaltern doch genau dasselbe erzählt: Lepto-Impfstoffe sind sicher, Nebenwirkungen kommen praktisch nicht vor. 

Und plausibel ist es auch nicht. Denn die neueren Produkte enthalten mehr Antigene als die früher üblichen Zweifach-Impfstoffe. 

***

Ähnlich verquer wird in Deutschland argumentiert, seit die neuen Lepto-Mehrfachimpfstoffe auf den Markt gekommen sind und die Zahl der Nebenwirkungsmeldungen sprunghaft gestiegen ist

Trotzdem sollen die Tierhalter/innen ihre Hunde brav weiter gegen Lepto impfen lassen, und zwar natürlich mit den neuen Vierfachimpfstoffen. 

So zum Beispiel die Antwort eines bekannten Hochschulveterinärs (Mitglied der Stiko Vet) auf die Anfrage einer besorgten Züchterin.

Denn es sei ja nicht klar, schrieb er, ob es wirklich mehr Nebenwirkungen gebe oder ob bloß die Zahl der Meldungen gestiegen sei. 



***

Die European Medicines Agency (Europäische Arzneimittelagentur, Ema) sieht das etwas anders

In ihrem Bericht über Nebenwirkungsmeldungen im Jahr 2016 listet sie diese Impfstoffe auf (nur Lepto oder Lepto in kleinen und großen Kombinationen):

Canigen L4
Nobivac L4
Versican Plus DHPPi/L4
Versican Plus DHPPi/L4R
Versican Plus L4
Versican Plus Pi/L4
Versican Plus Pi/L4R

Und zu dieser Liste heißt es im Ema-Pharmakovigilanz-Report: 

"Im Zusammenhang mit verschiedenen Lepto-Mehrfachimpfstoffen wurde eine hohe Zahl von Meldungen über schmerzhafte lokale Reaktionen und systemische Reaktionen erstattet. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um die Ursache zu finden, zum Beispiel zur Rolle der zusätzlichen Antigen-Belastung.
(Übers. und Hervorh. MP)

Systemische Reaktionen = von der lokalen allergischen Reaktion bis hin zum anaphylaktischen Schock. Zu ergänzen wäre hier noch, dass mindestens einer der Lepto-Vierfachimpfstoffe schwere Autoimmunerkrankungen ausgelöst hat. 


Hinweis: Die Liste enthält nur diejenigen Lepto-Mehrimpfstoffe, die bei der Ema zentral für alle Mitgliedsländer zugelassen wurden. Mehrfachprodukte, die nicht von der Ema, sondern dezentral in einem oder in mehreren europäischen Ländern zugelassen wurden, dürften genauso nebenwirkungsträchtig sein. 




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Ema-Nebenwirkungsreport: Hunde an führender Stelle




Die Europäische Arzneimittelagentur (European Medicines Agency, Ema) hat kürzlich ihren Veterinär-Pharmakovigilanzreport für das Jahr 2016 vorgelegt. 

Bericht über die voriges Jahr eingegangenen Nebenwirkungsmeldungen zu Tierarzneimitteln, die bei der Ema zentral für alle Mitgliedsländer zugelassen sind. 



2016 wurden 18 413 Meldungen registriert. 

65 Prozent aller Berichte (11 657) entfielen auf Hunde. 

17 Prozent aller Berichte (3072) entfielen auf Katzen. 

3 Prozent aller Berichte (582) entfielen auf Kaninchen. 

14,3 Prozent aller Berichte (3130) entfielen auf "Nutz"-Tiere. 

Weil Meldungen mehr als ein Tier betreffen können, übersteigt die Zahl der betroffenen Tiere die Zahl der Meldungen. Bei Hunden sind es 12 312, bei Katzen 3499, bei Kaninchen 6025. Bei den "Nutz"-Tieren kann die Zahl der betroffenen Individuen bis zu sechsstellig sein. 


Im Zeitraum 2005 bis einschließlich 2016 führten diese Produktklassen die Liste der Meldungen an: 


Antiparasitika: 65 193 Meldungen = 37 Prozent

Immunologika (Impfstoffe u. ä.): 42 870 Meldungen = 24 Prozent 


***

Dass Hunde und Katzen dermaßen prominent vertreten sind, ist nicht weiter erstaunlich. Anders als beim "Nutz"-Tier wird auf ihr Befinden geachtet

Das Befinden von "Nutz"-Tieren spielt nur dann eine Rolle, wenn die Ausfallquote höher als normal wird.  

Gesellschaftstiere (Hunde und Katzen) sind aber auch deshalb so häufig vertreten, weil sie den mit Abstand lukrativsten Markt für Antiparasitika, Impfstoffe etc. pp. darstellen. Die Preise, die man den Hunde- und Katzenhaltern/innen abknöpft, sind woanders nicht zu erzielen. Deshalb diese Flut von immer mehr und immer "besseren" neuen Produkten.  


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Montag, 27. Februar 2017

OT: Nachklapp zur Spendensaison/Werbemüll


Einmal an eine (große) Tierschutz-Organisation gespendet, und schon wird man mit Werbemüll zugeschüttet

Man kann das aber abstellen. Und zwar so: 



Sehr geehrte Damen und Herren,


wir haben vor einiger Zeit für *** gespendet und bekommen seither aufwendiges Spendenmarketing-Zeug zugeschickt. 

Wir brauchen keinen Kalender mit kitschigen Tierfotos, und wir möchten auch keine DVD über Ihr Projekt XY. 

Wir brauchen erst recht keine Hochglanz-Fotos irgendwelcher Funktionäre Ihrer Organisation. Was sollen wir Ihrer Meinung nach damit tun? Einrahmen und an die Wand hängen?

Aus unserer Sicht tragen Sie mit diesem Werbematerial nur zur fortschreitenden Vermüllung der Welt bei. 

Vor allem aber fragen wir uns, wie viel von unserer Spende in die Kasse einer professionellen Fundraising-Agentur geflossen ist. 

Dafür haben wir nicht gespendet. Deshalb wird *** von uns keine Zuwendungen mehr erhalten. 

Bitte löschen Sie uns aus Ihrem Verteiler. 


Mit freundlichen Grüßen



Nachtrag April 2017: 


Der Schweizer Kevin Brutschin informiert in seinem Blog über professionelles Spendensammeln, mit Schwerpunkt Straßensammlung/Drückerkolonnen (für die Schweiz, Deutschland und Österreich). Absolut lesenswert.

Nach seinen Recherchen ist es so, dass das auf diese Art erreichte Spendenvolumen zurückgeht und deshalb ein immer größerer Teil bei den Fundraising-Unternehmen hängen bleibt. Mittlerweile seien es mehrere Jahresbeiträge, früher sei es etwa ein Jahresbeitrag gewesen. 

Den wenigsten Leuten, die per Lastschrift an "gemeinnützige" Organisationen spenden, dürfte klar sein, dass sie jahrelang erst einmal zum Beispiel das Luxusauto des Chefs einer Fundraising-Agentur mitfinanzieren. 

Kein Wunder, dass all die Hilfsorganisationen einen immer schlechteren Ruf genießen. Wobei sie selbst ihr Führungspersonal auch gern fürstlich besolden (sechsstellige Jahresgehälter). Je mehr Marketing eine Orga macht, desto misstrauischer sollte man sein. 

Unser Rat: Wer den Tierschutz unterstützen möchte, sollte von vornherein Vereine ausschließen, die mit professionellen Fundraisern arbeiten. (Das erkennt man am Marketingaufwand, spätestens aber an den Ständen in der Innenstadt oder vor dem Supermarkt.) Und lieber an die lokale Katzenhilfe o. ä. spenden. 




Mittwoch, 22. Februar 2017

OT: Der Multimilliardär ruft, und die Medien machen ihren Hofknicks




Multimilliardär Bill Gates hatte soeben in Deutschland einen großen Auftritt als Wohltäter.*

Huldvoll gewährte er den Medien Interviews, damit sie seine Botschaft verbreiten. 

Und die lautet, dass quasi jederzeit weltweite Epidemien ausbrechen könnten und dass zu wenig Steuergeld** in die Pandemie-Vorsorge fließt. Was ja für Gates und seine Pharma-Freunde im wesentlichen Impfstoffentwicklung heißt. 

Kritische Fragen bekommt der Herr nicht gestellt. 

Zum Beispiel, warum seine Gates-Stiftung in Indien aus der nationalen Impfkommission geflogen ist. Die Stiftung hat diese Impfkommission faktisch betrieben. Am 28. Februar ist damit Schluss. 

Indiens Regierung hat das Treiben beendet, weil sie Interessenkonflikte am Werk sieht. Denn: Überall in der Gates-Stiftung sitzen Leute aus der Pharmaindustrie. 


Detail am Rande: Gates erwähnt, dass Forschung über Krankheitserreger zweischneidig sein kann. Sie liefert die Grundlagen dafür, dass gefährliche Erreger gezüchtet und zu Terrorzwecken eingesetzt werden können. Allerdings braucht man für diese Gefahr keine Terroristen - in den Laboren wird mitunter dermaßen gepfuscht, dass Kritiker schon gefordert haben, diese Art von Forschung einzustellen.



*Wohltäter mit Milliarden und Abermilliarden Dollar, die an der Steuer vorbei angehäuft wurden. 

** Ein beliebtes Prinzip in der Medizinforschung: Der Staat = der Steuerzahler finanziert die (Grundlagen-) Forschung, die Industrie reißt sich dann die Ergebnisse unter den Nagel und macht fette Profite.  

PS: Gute Studie darüber, warum diese Milliardärsstiftungen der Menschheit schaden. (Leider nur in Englisch.)

Samstag, 18. Februar 2017

EU-Bürgerinitiative gegen Glyphosat: Bitte unterschreiben



Umweltschutzverbände haben eine EU-Bürgerinitiative gegen das Pflanzengift Glyphosat gestartet. 

Das Zeug kommt inzwischen überall vor, etwa im Futter für "Nutz"-Tiere. 

Siehe zum Beispiel hier.

Und natürlich auch im Futter für Haustiere

In den USA wurde es in Katzen- und Hundefutter nachgewiesen (englisch).





PS: Eine Leserin hat uns dazu geschrieben (danke, R.) und u. a. diesen Link genannt (für Leute, die mehr wissen wollen).